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Credit Suisse mit hohem Verlust, Disney kündigt Restrukturierung an und Toyota schlägt die Erwartungen - BÖRSE TO GO

Hohe Verluste bei der Credit Suisse - 2023 wird erneut defizitär

NTG24 - Credit Suisse mit hohem Verlust, Disney kündigt Restrukturierung an und Toyota schlägt die Erwartungen - BÖRSE TO GO

 

Das 4. Quartal fiel bei der Credit Suisse wie erwartet enttäuschend aus. Doch die schweizer Großbank gab auch keine Entwarnung für das laufende Jahr, das erneut defizitär sein soll. Bob Iger lässt keine Zeit verstreichen. Der neue und alte CEO von Walt Disney kündigte heute Nacht eine Restrukturierung für den Unterhaltungskonzern an. Erleichterung in Tokio über die Zahlen von Toyota Motor. Der Gewinn fiel, aber weniger als befürchtet. 

Der Handel in Asien entwickelt sich am Donnerstagmorgen erneut uneinheitlich. Während der chinesische Aktienmarkt deutlich steigen kann, verlieren alle anderen Benchmarks leicht an Wert. Der Terminmarkt ist hingegen sehr freundlich gestimmt. Der DAX-Future wird vorbörslich bei 15.562 Punkten (+0,72 %) gehandelt. 

Überwiegend freundlich hatte sich der Handel auch am Mittwoch in Frankfurt entwickelt. Beim SDAX langten die Käufer am stärksten zu und ließen die Benchmark um starke 1,24 % auf 13.393,29 Punkte springen. Mit deutlichem Abstand folgte der DAX, der sich um 0,60 % auf 15.412,05 Punkte verbessern konnte. Der MDAX schaffte noch ein kleines Plus von 0,14 % auf 29.128,64 Punkte, während der TecDAX leicht im Minus bei 3.297,99 Punkten (-0,09 %) den Handel beendete. 

Anders dagegen die Stimmung in New York, die nach einer außergewöhnlich starken Sitzung am Dienstag nun am Mittwoch mit Verlusten reagierte. Am stärksten erwischte es den Nasdaq Composite Index, der um -1,68 % auf 11.910,52 Punkte zurückfiel. Der S&P 500 Index rutschte um -1,11 % auf 4.117,86 Punkte ab und der Dow Jones Industrial Average Index gab -0,61 % auf 33.949,01 Punkte ab. 

 

Credit Suisse kommt aus den Verlust nicht heraus

 

Das 4. Quartal fiel bei der Credit Suisse (CH0012138530) wenig überraschend schwach aus. Die schweizer Großbank wurde vor allem von einem starken Abzug von Kundengeldern geschwächt. Insgesamt verlor man netto im Quartal 110,5 Mrd. Franken an Kundengeldern. Entsprechend schwach entwickelten sich die Nettoerträge, die auf 3,06 Mrd. Franken zurückgingen. Gleichzeitig blieben die Kosten jedoch hoch, was vor Steuern zu einem Verlust von -1,315 Mrd. Franken führte. Insgesamt ergab sich nach Steuern ein Verlust von -1,393 Mrd. Franken für die Aktionäre. Im Gesamtjahr 2022 ergab sich somit ein Ergebnis von -7,293 Mrd. Franken. Und die Großbank stimmte seine Aktionäre auf ein weiteres Jahr mit Verlusten ein. 

 

Credit Suisse

 

Disney kündigt Restrukturierung an 

 

Bob Iger lässt keine Zeit verstreichen. Der neue und alte CEO von Walt Disney (US2546871060) kündigte heute Nacht eine Restrukturierung für den Unterhaltungskonzern an. Es ist geplant, die Kosten über die kommenden Jahre um 5,5 Mrd. US-Dollar zu senken, das Geschäft zu verschlanken und profitabler zu machen. Initial will man rund 3 % der Mitarbeiter entlassen, was etwa 7.000 Arbeitsplätzen entspricht, die gestrichen werden sollen. Im abgelaufenen Quartal erreichte man einen Umsatz von 23,5 Mrd. US-Dollar und einen Gewinn nach Steuern von 1,279 Mrd. US-Dollar bzw. 0,70 US-Dollar je Aktie. Die Aktien von Disney konnten nachbörslich deutlich steigen. Die Anleger begrüßten die Sparmaßnahmen und ließen den Kurs um 5,42 % auf 117,84 US-Dollar steigen. In der Spitze legten die Aktien bis zu 9 % zu.

 

Toyota besser als befürchtet

 

Die japanische Toyota Motor (JP3633400001) verzeichnete im 3. Fiskalquartal einen Gewinnrückgang. Dieser fiel allerdings nicht so stark wie befürchtet aus. Der Gewinn nach Steuern erreichte ein Niveau von 727,94 Mrd. Yen (ca. 5,16 Mrd. Euro). Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 717,60 Mrd. Yen gerechnet. Der Umsatz verbesserte sich gleichzeitig um 25 % im Jahresvergleich auf 9,755 Billionen Yen. Bei der Absatz- und Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen die bisherigen Angaben. Der Absatz soll ein Niveau von 10,4 Millionen Fahrzeugen erreichen. Der Gewinn soll um 17 % auf 2,36 Billionen Yen sinken. 

 

Tagestermine

 

Mit mehr als einer Woche Verspätung wurde heute die vorläufige Inflationsrate für Deutschland im Monat Januar um 08:00 Uhr veröffentlicht. Ursprünglich sollte die Preisteuerungsrate bereits vor der EZB-Sitzung bekannt gegeben werden, doch aufgrund von Softwareproblemen wurden die Zahlen erst verspätet zusammengestellt. Auf Basis der harmonisierten EU-Kalkulation war ein Anstieg der Inflationsrate von 9,6 % auf 10,0 % erwartet worden. Die Inflationsrate fiel dagegen auf 9,2 %. Im Vergleich zum Dezember ergab sich ein Anstieg um 0,5 %. Nach deutscher Berechnung ergab sich eine Inflationsrate von 8,7 % im Jahresvergleich nach 8,6 % im Dezember. 

 

09.02.2023 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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