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Commerzbank hebt Gewinnprognose an, Heineken entläßt 6.000 und Siemens Energy schwimmt in Aufträgen - BÖRSE TO GO

Die Commerzbank hebt die Gewinnprognose an - die Börse hatte dies bereits antizipiert

NTG24 - Commerzbank hebt Gewinnprognose an, Heineken entläßt 6.000 und Siemens Energy schwimmt in Aufträgen - BÖRSE TO GO

 

Die Commerzbank hebt die Gewinnprognose für 2026 an. Die Analysten hatten sich allerdings schon auf eine Anhebung eingestellt. Heineken zieht die Kostenbremse. Bis zu 6.000 Mitarbeiter müssen bis Ende 2027 gehen. Siemens Energy wird mit Aufträgen überhäuft. Das Gas-Turbinen-Geschäft explodiert regelrecht und überkompensiert die Schwäche bei den Windmühlen. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Aktienhandel in Asien entwickelte sich am Mittwoch freundlich. Der KOSPI verbesserte sich um 1,00 % auf 5.354,49 Punkte und der Hang Seng Index stieg leicht um 0,19 % auf 27.233,50 Punkte. Der Börsenhandel in Japan ruht heute aufgrund des Nationalen Gründungsfeiertages. 

Der Handel in Frankfurt entwickelte sich am Dienstag noch gemischt. Heraus stach der SDAX, der um 1,02 % auf 18.318,46 Punkte sprang. Erneut waren es die Aktien von PVA TePla (DE0007461006), die mit einem Tagesgewinn von 5,58 % auf 22,70 Euro die Liste der Gewinner anführten. Der TecDAX schaffte noch einen Gewinn von 0,43 % auf 3.651,20 Punkte, während der MDAX nahezu unverändert bei 31.962,21 Punkten (-0,01 %) den Handel beendete. Der DAX sank leicht um -0,11 % auf 24.987,85 Punkte. 

In New York kamen die Bullen am Dienstag nicht voran. Insbesondere die Technologietitel gaben wieder ab und schickten den Nasdaq 100 Index -0,56 % tiefer auf 25.127,64 Punkte. Der größte Verlierer war Western Digital (US9581021055) mit einem Tagesabschlag von -8,19 % auf 262,56 US-Dollar. Der S&P 500 Index verlor ebenfalls und schloss -0,33 % tiefer bei 6.941,81 Punkten. Lediglich der Dow Jones Industrial Average Index konnte sich leicht um 0,10 % auf 50.188,14 Punkte verbessern.

 

Video -

 

Commerzbank hebt Gewinnprognose an

 

Gleich zum Jahresbeginn geht die Commerzbank (DE000CBK1001) in die Offensive und hob die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr an. Die Bank signalisierte angesichts des Abschlusses für 2025, dass man im laufenden Jahr einen Gewinn erwartet, der über dem Niveau von 2025 liegen soll. Im vergangenen Jahr hatte man 3,2 Mrd. Euro verdient. Man muss den Schritt der Bank allerdings dahingehend einschränken, dass die Analysten schon jetzt einen Gewinn von mindestens 3,4 Mrd. Euro für 2026 erwartet hatten. Die Commerzbank zieht ihren Optimismus vor allem daraus, dass man den Nettozinsertrag von bisher 8,4 Mrd. Euro auf 8,5 Mrd. Euro steigen sieht. Der Gewinn im abgelaufenen 4. Quartal sank allerdings leicht um -1,7 % auf 737 Mio. Euro, was dennoch eine positive Überraschung war, denn die Konsensschätzung lag deutlich tiefer bei 629 Mio. Euro. Ungeklärt ist weiterhin, ob die UniCredit (IT0005239360) nun ein Angebot für die Commerzbank vorlegen wird oder nicht. 

 

 

Heineken streicht bis zu 6.000 Arbeitsplätze

 

Der sinkende Bierkonsum in den wichtigsten Absatzmärkten macht Heineken (NL0000009165) schwer zu schaffen. Die Niederländer leben vor allem von ihren Verkäufen in Europa und den USA, wo sich zuletzt im Geschäftsjahr 2025 jedoch ein Rückgang der verkauften Mengen um -1,2 % ergeben hat. Dafür war die Großbrauerei nicht aufgestellt. Man hatte auf Wachstum gesetzt und muss nun den Rückzug antreten, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Dementsprechend kündigte man heute früh an, dass man bis Ende 2027 5.000 bis 6.000 Arbeitsplätze abbauen wird. Diese Entscheidung muss auch im Zusammenhang mit dem Wechsel an der Spitze gesehen werden. Im Januar hatte CEO Dolf van den Brink überraschend angekündigt, dass er nach sechs Jahren als CEO und mehr als 28 Jahren im Konzern von seinem Posten vorzeitig zurücktreten wird. 

 

Siemens Energy lebt von Gas-Turbinen

 

Das Geschäft von Siemens Energy (DE000ENER6Y0) entwickelt sich wie erwartet sehr stark. Obwohl das Windmühlengeschäft der spanischen Tochter Gamesa weiterhin eine Belastung ist, konnte man insgesamt den Auftragseingang im 1. Fiskalquartal (31. Dezember) um 33,9 % auf 17,61 Mrd. Euro steigern. Das ist im Wesentlichen der extrem hohen Nachfrage nach Gas-Turbinen zu verdanken. Der Auftragseingang bei der Sparte Gas Services kletterte um 81,4 %, während die Windmühlen einen Auftragseinbruch um -33,7 % verzeichneten. Das Umsatzwachstum für den Gesamtkonzern hielt sich mit +12,8 % auf 9,68 Mrd. Euro allerdings noch in Grenzen. Dafür konnte man die Kosten und Sonderbelastungen deutlich begrenzen, was zu einem Konzerngewinn nach Steuern von 746 Mio. Euro führte. Fast eine Verdoppelung im Jahresvergleich. Im Hinblick auf das Gesamtjahr änderte das Management seine Prognose nicht. Nach wie vor ist man der Ansicht, dass Siemens Gamesa im Fiskaljahr 2026 den Break-Even erreichen wird. 

 

Tagestermine

 

Am Nachmittag um 14:30 Uhr erwarten wir die amerikanischen Arbeitsmarktdaten für den Monat Januar. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,4 % erwartet. Die Zahl der neuen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft soll um 66.000 gestiegen sein. 

 

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11.02.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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