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TikTok Verbot droht, Lanxess sieht Stabilisierung und MorphoSys mit hohem Verlust - BÖRSE TO GO

USA bereiten TikTok Verbot vor - ByteDance soll zum Verkauf an Amerikaner gezwungen werden

NTG24 - TikTok Verbot droht, Lanxess sieht Stabilisierung und MorphoSys mit hohem Verlust - BÖRSE TO GO

 

Die USA bereiten ein Verbot von TikTok vor. Das Repräsentantenhaus hat eine entsprechende Gesetzesvorlage verabschiedet, um die Chinesen zum Verkauf zu zwingen. Lanxess hat ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht. Für 2024 sieht der Chemiekonzern jedoch eine Stabilisierung. MorphoSys beendete das Jahr mit einem hohen Verlust. Gleichzeitig schrumpfte auch der Umsatz, was die Zustimmung zur Übernahme durch Novartis nachträglich erklärt.

Der Aktienhandel in Asien wird am Donnerstagmorgen von Verlusten in China belastet. Während der Sitzung bewegen sich die Onshore-Indizes und der Hang Seng Index im Minus, wobei letzterer zeitweise mehr als -0,6 % fällt. Positiv setzt sich hingegen der KOSPI ab, der im Verlauf der Sitzung Kursgewinne von bis zu 0,7 % erreichen kann. Der Terminmarkt zeigt eine leicht positive Tendenz. Die Aktienindex-Futures bauen vor Eröffnung der europäischen Vorbörse langsam ihre Kurse aus. Der DAX-Future wird bei 18.261 Punkten gesehen.

Der Börsenhandel in Frankfurt verlief am Mittwoch sehr durchwachsen. Am Ende neigten die Benchmarks überwiegend zu Verlusten. Der DAX schloss nahezu unverändert zum Vortag bei 17.961,38 Punkten (-0,02 %), ebenso wie der SDAX, der bei 14.002,95 Punkten (+0,02 %) den Handel beendete. Der MDAX gab -0,21 % auf 26.352,47 Punkte ab, aber der größte Tagesverlierer war der TecDAX, der -0,74 % auf 3.438,55 Punkte verlor. 

Ein ähnliches Bild auch in New York. Dort konnten sich die Blue Chips gut halten, worauf der Dow Jones Industrial Average Index leicht höher bei 39.043,32 Punkten (+0,10 %) schloss. Der S&P 500 Index hingegen sank leicht um -0,19 % auf 5.165,31 Punkte und der Nasdaq Composite Index verlor deutlicher um -0,54 % auf 16.177,77 Punkte.

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USA bereiten TikTok Verbot vor

 

Der amerikanische Wahlkampf lässt grüßen. Das Repräsentantenhaus hat am Mittwochabend mit großer Mehrheit beider Parteien für ein Verbot von TikTok in den USA gestimmt. Die chinesische Plattform hat in den USA ein besonders großes und lukratives Auditorium von rund 170 Millionen Benutzern, was in etwa der Hälfte der gesamten Bevölkerung entspricht. Die Anti-China-Stimmung ist jedoch vor der Wahl des nächsten US-Präsidenten im November stark aufgeladen und TikTok entsprechend ein leichtes Opfer. Niemand traute sich ernsthaft, gegen die Gesetzesvorlage zu stimmen, die 352 Ja-Stimmen aus beiden Lagern erhielt. Damit wandert das Gesetz in den Senat, wo die Stimmung jedoch alles andere als eindeutig ist. Im Kern zielen die Politiker jedoch nicht auf ein Verbot von TikTok ab, sondern man will den Besitzer ByteDance dazu zwingen, das Geschäft an eine amerikanische Gesellschaft zu verkaufen. In der Regel werden solche offensichtlichen Verstöße gegen Recht und Ordnung dann in letzter Instanz jedoch von den Gerichten kassiert. Die Frage ist nur, wie viel Schaden in der Zwischenzeit angerichtet wird.

 

Lanxess signalisiert Stabilisierung für 2024

 

Dass das Geschäftsjahr 2023 eine Enttäuschung bei Lanxess (DE0005470405) wird, ist schon lange klar. Am Ende traf der Chemiekonzern im Wesentlichen die Erwartungen der Börse mit einem Umsatz von 6,71 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,09 Mrd. Euro) und einem „bereinigten“ EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände) von 512 Mio. Euro (Vorjahr: 930 Mio. Euro). Nach Steuern ergab sich durch Sondereffekte ein Gewinn von 443 Mio. Euro nach 250 Mio. Euro im Vorjahr. Die Dividende hat man von 1,05 Euro je Aktie auf nur noch 0,10 Euro gesenkt, was aber bereits erwartet worden war. Für das laufende Jahr rechnet Lanxess nun mit einer leichten Verbesserung beim operativen Ergebnis. Für das 1. Quartal sieht man ein „bereinigtes“ EBITDA von „bis zu“ 100 Mio. Euro. 

 

MorphoSys beendet 2023 mit hohem Verlust

 

Nach Börsenschluss in Frankfurt und New York veröffentlichte MorphoSys (DE0006632003) in der Nacht auf Donnerstag die Zahlen für 2023. Wie erwartet weist das Unternehmen einen rückläufigen Umsatz und einen hohen Verlust aus. Die Erlöse beliefen sich auf 238,3 Mio. Euro nach 278 Mio. Euro im Jahr 2022. Die Analysten hatten sich auf einen Rückgang eingestellt, allerdings nur auf 244 Mio. Euro. Auf operativer Ebene ergab sich ein Verlust von -252,5 Mio. Euro, nach -221 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Steuern blieb davon ein Verlust von -189,7 Mio. Euro stehen. Am Kurs der Aktien wird dies heute wenig ändern, denn Novartis (CH0012005267) hatte Anfang Februar ein Übernahmeangebot für MorphoSys abgegeben, das am Dienstag vom Bundeskartellamt bestätigt wurde.

 

MorphoSys

 

Tagestermine

 

Am Mittag erwarten uns neue wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA. So werden um 13:30 Uhr die Einzelhandelsumsätze für den Monat Februar veröffentlicht. Die Wall Street rechnet mit einem Wachstum von 0,8 % im Vergleich zum Januar. Zeitgleich wird der Erzeugerpreisindex für den Monat Februar bekannt gegeben. Hier soll sich erneut ein Anstieg um 0,3 % im Vergleich zum Vormonat ergeben haben. Im Jahresvergleich sollen die Preise auf Erzeugerebene um 1,1 % gestiegen sein, nach 0,9 % im Januar. 

 

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14.03.2024 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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