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FMC baut Stellen ab, DoorDash nimmt Betrieb auf und NVIDIA unter Druck - BÖRSE TO GO

Schlechte Nachrichten von Fresenius Medical Care - 5.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden

NTG24 - FMC baut Stellen ab, DoorDash nimmt Betrieb auf und NVIDIA unter Druck - BÖRSE TO GO

 

Das sind schlechte Nachrichten für die Mitarbeiter von Fresenius Medical Care. Die Covid-19-Krise zwingt den Konzern zum Stellenabbau. DoorDash lässt nichts anbrennen. Nach der Übernahme von Wolt beginnt man den operativen Betrieb in Deutschland. NVIDIA gerät vor den Zahlen unter Druck. Die britische Regierung leitet eine ausführliche Untersuchung der geplanten Übernahme von ARM ein. 

Asien handelt heute früh uneinheitlich. Deutliche Verluste ergeben sich in Tokio, Hongkong und Seoul. Der KOSPI wird zeitweise mehr als -1,1 % im Minus gesehen. Taipeh und die meisten chinesischen Onshore-Benchmarks verbessern sich heute früh leicht. Der Terminmarkt tendiert vor Eröffnung der europäischen Vorbörse leicht negativ. Der DAX-Future wird -0,11 % tiefer bei 16.221 Punkten gesehen. 

Dienstag war in Frankfurt ein Tag neuer Rekordversuche. Der DAX schüttelte endgültig die Marke von 16.000 Punkten ab und stieg deutlich um 0,61 % auf 16.247,86 Punkte. Ein neuer Allzeitrekord. Auch der TecDAX legte eine starke Performance hin und erreichte mit einem Plus von 0,68 % auf 3.921,47 Punkte fast ein neues 52-Wochenhoch. Der MDAX verbesserte sich um 0,25 % auf 36.200,33 Punkte und schloss damit knapp unter einem neuen Allzeithoch. Einzig und allein der SDAX verzeichnete Abgaben und sank leicht um -0,03 % auf 17.299,20 Punkte. 

An der Wall Street stehen alle wichtigen Benchmarks kurz vor neuen Allzeithochs. Der Nasdaq Composite Index verbesserte sich um 0,76 % auf 15.973,90 Punkte und war damit der Tagesgewinner. Der S&P 500 Index stieg um 0,39 % auf 4.700,90 Punkte und der Dow Jones Industrial Average Index verbesserte sich leicht um 0,15 % auf 36.142,22 Punkte. 

 

Stellenabbau bei FMC

 

Schlechte Nachrichten von Fresenius Medical Care (DE0005785802). Die Covid-19-Krise hinterlässt bei dem Dialysekonzern tiefere Spuren als bisher befürchtet. Das Unternehmen kündigte heute Nacht den weltweiten Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen an, wovon 10 % bis 15 % auf den deutschen Markt entfallen sollen. Der Arbeitsplatzabbau soll über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren vorgenommen werden. Erste Anzeichen, dass Fresenius Medical Care unter Druck geraten ist, ergaben sich Anfang November, als der Konzern ein Sparprogramm ankündigte. Grund dafür ist die hohe Sterblichkeitsrate von chronischen Nierenkranken durch Covid-19. Diese Patientengruppe, die gleichzeitig die wichtigste Kundengruppe für Fresenius Medical Care ist, ist durch die Pandemie besonders hart betroffen. Für den Konzern ergibt sich damit über Jahre hinweg ein geringer als erwarteter Absatz. Dem stellt man sich nun im operativen Geschäft. 

 

Fresenius Medical Care

 

DoorDash kommt zur Sache

 

DoorDash (US25809K1051) lässt nichts anbrennen. Kurz nachdem der amerikanische Marktführer die Übernahme des finnischen Konkurrenten Wolt für 7 Mrd. Euro angekündigt hatte, gab man gestern Abend den Start des Liefergeschäfts in Deutschland bekannt. Der erste Markt, den man bedienen wird, ist Stuttgart. Dort startet die Gesellschaft, deren deutsches Hauptquartier in Berlin ist, mit 30 Kurieren. Wolt bringt weitere deutsche Märkte ein, die das deutsche Netzwerk von DoorDash schnell ergänzen werden. DoorDash plant auch den Lieferdienst Flink mit in das eigene Marketing und die hauseigene App einzubinden. Man hatte sich erst kürzlich an Flink beteiligt. Insgesamt geht DoorDash davon aus, dass der deutsche Markt genügend Platz für zwei große Lieferdienste bietet. 

 

NVIDIA: Großbritannien leitet Untersuchung ein

 

Im Vorfeld der heutigen NVIDIA (US67066G1040) Zahlen lieferte die britische Regierung den Amerikanern eine schwere Niederlage. Die Übernahme von ARM steht seit gestern in den Sternen, nachdem die britischen Wettbewerbshüter im vergangenen Sommer nicht nur erhebliche Bedenken geäußert hatten, sondern am Dienstag eine detaillierte Überprüfung der Übernahme beschlossen haben. NVIDIA hatte die Übernahme von ARM bereits im September 2020 angekündigt und die Technologie der Gesellschaft ist entscheidend für die zukünftige operative Entwicklung. ARM bietet NVIDIA das, was man bisher noch nicht hat: eine schlagkräftige und gefragte CPU-Technologie. Die sogenannte RISC-Technologie ist der Konkurrenz weit überlegen und ARM lizenziert diese weltweit an viele Hersteller. Die Briten befürchten, dass NVIDIA die Lizenzierung der Technologie einschränken könnte und die Übernahme die nationale Sicherheit beeinträchtigten könnte. Die eingeleitete Untersuchung kann bis zu 24 Wochen dauern und wird in einer Empfehlung an die Regierung münden. 

 

Tagestermine

 

Schwache Außenhandelszahlen kamen heute früh aus Japan. Das Wachstum der Exporte schrumpfte im Oktober von zuvor 13,0 % auf nur noch 9,4 %. Auch das Wachstum der Importe sank deutlich von zuvor 38,6 % auf 26,7 %. Unter dem Strich sank dadurch das Handelsbilanzdefizit von zuvor -624,1 Mrd. Yen auf -67,4 Mrd. Yen. 

 

17.11.2021 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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