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Intuit hebt ab, Xpeng präsentiert den G9 und Workday enttäuscht - BÖRSE TO GO

Intuit schlägt die Erwartungen und hebt die Prognose an - Aktie geht nachbörslich durch die Decke

NTG24 - Intuit hebt ab, Xpeng präsentiert den G9 und Workday enttäuscht - BÖRSE TO GO

 

Intuit schlug nachbörslich nicht nur die Erwartungen, sondern hob auch die Prognose an. Die Aktie hebt ab. Xpeng präsentiert in China den neuen G9. Ein neuer Konkurrent für das Modell Y. Workday kann die Wall Street nicht überzeugen. Auf die starke Rallye folgten nachbörslich Gewinnmitnahmen. 

Asien präsentiert sich heute freundlich. Die meisten Benchmarks der Region notieren im Plus und werden dabei von den Kursgewinnen beim Nikkei 225 und KOSPI angeführt. Auch die chinesischen Benchmarks legen zu. Einzig und allein der Hang Seng Index verzeichnet einen starken Einbruch um zeitweise mehr als -1,86 %. Der Terminmarkt ist sehr optimistisch. Vor Eröffnung der europäischen Vorbörse verzeichnen vor allem die US-Futures starke Gewinne. Der DAX-Future wird 0,34 % höher bei 16.293 Punkten gesehen.

Der Handel in Frankfurt war am Donnerstag vor allem von Gewinnmitnahmen geprägt. Nahezu alle deutschen Benchmarks schlossen im Minus. Der größte Tagesverlierer war der SDAX, der um -0,78 % auf 17.071,64 Punkte fiel. Mit deutlichem Abstand folgte der MDAX, der um -0,39 % auf 35.967,63 Punkte sank, und dem DAX, der -0,18 % tiefer bei 16.221,73 Punkten schloss. Der TecDAX konnte sich hingegen vom negativen Trend lösen und stieg gegen den Trend deutlich um 0,42 % auf 3.966,75 Punkte. 

Die Wall Street startete schwach, konnte sich dann aber schnell fangen und verbessern. Der Nasdaq Composite Index führte am Ende die Liste der Gewinner an und schloss 0,45 % höher bei 15.993,70 Punkten, dicht gefolgt vom S&P 500 Index, der um 0,38 % auf 4.706,64 Punkte stieg und sich damit wieder über der Marke von 4.700 Punkten etablieren konnte. Bei beiden Benchmarks reichte es auf Schlusskursbasis knapp zu einem neuen Allzeithoch. Einzig und allein der Dow Jones Industrial Average Index sank im gestrigen Handel um -0,17 % auf 35.870,95 Punkte. 

 

Intuit explodiert nachbörslich

 

Intuit (US4612021034) konnte die hohen Erwartungen der Wall Street übertreffen. Der Spezialist für Unternehmenssoftware im Bereich Rechnungswesen konnte für das abgelaufene 1. Fiskalquartal einen Umsatz von 2,01 Mrd. US-Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,53 US-Dollar je Aktie ausweisen. Damit lag Intuit sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutlich über den Prognosen der Analysten. Und auch über den Erwartungen der Anleger. Obwohl die Aktie seit Jahresbeginn mehr als 65 % gestiegen ist, legten die Notierungen nachbörslich noch einmal um 8,63 % auf 683,20 US-Dollar zu, nachdem das Unternehmen seine Wachstumsprognose deutlich erhöht hatte. 

 

Intuit Inc.

 

Xpeng präsentiert den G9

 

Der chinesische Newcomer Xpeng (US98422D1054) holt zum nächsten Schlag aus. Mit der Präsentation des neuen, großen SUV G9 auf der Internationalen Automobilausstellung in Guangzhou füllt der EV-Hersteller eine wichtige Lücke im Modellportfolio und positioniert sich zu Konkurrenzmodellen wie dem Modell Y und dem ES. Der G9 wird mit der hauseigenen Ladetechnik ausgestattet, die es den Kunden erlaubt, innerhalb von nur 5 Minuten eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern zu erreichen. Einen Preis nannte die Gesellschaft noch nicht. Die Fahrzeuge von Xpeng werden vorrangig in China verkauft. Seit diesem Jahr beliefert man zudem den norwegischen Markt. Die Gesellschaft wird am 23. November ihre Quartalszahlen veröffentlichen. 

 

Rückschlag bei Workday

 

Nach einer starken Rallye, die die Kurse von 230 auf über 300 US-Dollar gehoben hatte, kam es heute Nacht zum Rückschlag bei Workday (US98138H1014). Der amerikanische Spezialist für cloudbasierte Unternehmenssoftware konnte im 3. Fiskalquartal seine Wachstumsrate nur halten, was der Erwartung der Analysten entsprach, aber der Wall Street nicht ausreichte. Die Umsätze stiegen im abgelaufenen Quartal um 20 % auf 1,33 Mrd. US-Dollar, wobei die Abonnementerlöse 1,17 Mrd. US-Dollar ausmachten. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,10 US-Dollar je Aktie und damit deutlich über der Schätzung der Analysten, die im Schnitt auf 0,87 US-Dollar je Aktie getippt hatten. Die Aktien hatten im regulären Handel -0,60 % tiefer bei 299,09 US-Dollar geschlossen und rutschten im nachbörslichen Handel um -8,27 % auf 274,35 US-Dollar ab.

 

Tagestermine

 

Am Freitagmorgen steht in Europa wieder die Inflation im Mittelpunkt. Der deutsche Erzeugerpreisindex für den Monat Oktober wird um 08:00 Uhr veröffentlicht und die Ökonomen gehen von einer weiteren starken Steigerung der Preisteuerung auf Ebene der Unternehmen aus. Nach einem Anstieg im Jahresvergleich im September um 14,2 % wird für Oktober nun mit einem Anstieg der Preise um 16,2 % gerechnet. Der deutsche Erzeugerpreisindex wird seit 1970 berechnet und noch nie, nicht einmal während der starken Inflationsphasen in den 70er- und 80er-Jahren, wurde ein Niveau von 16,2 % erreicht. 

 

19.11.2021 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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