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Nordex will wachsen, Warnung von Westwing und Absturz bei Volta - BÖRSE TO GO

Nordex schaut optimistisch ins neue Jahr - Umsatz soll bis zu 6,0 Mrd. Euro erreichen.

NTG24 - Nordex will wachsen, Warnung von Westwing und Absturz bei Volta - BÖRSE TO GO

 

Nordex will 2022 weiter wachsen. Ein Umsatz von bis zu 6,0 Mrd. Euro und eine EBITDA-Marge von bis zu 3,5 % wird angestrebt. Westwing gab vorab eine Warnung aus. Vor der heutigen Veröffentlichung des vollständigen Berichts, gab das Online-Möbelhaus gestern eine deutliche Warnung aus. Kursabsturz bei Volta. Der Aufsichtsrat des amerikanischen Infrastrukturunternehmens feuerte heute Nacht den CEO. 

Der asiatische Aktienhandel kann sich heute erholen. Nahezu alle Benchmarks liegen während der Sitzung im Plus. Die chinesischen Benchmarks kippten jedoch in der zweiten Hälfte des Handels wieder ins Minus. Die Futures notieren vor Eröffnung der europäischen Vorbörse überwiegend freundlich. Der DAX-Future wird 0,21 % höher bei 14.588 Punkten gesehen. 

Frankfurt baute am Montag neuen Optimismus auf, litt dann aber unter einigen Gewinnmitnahmen mit Eröffnung der Wall Street. Am Ende konnten alle deutschen Benchmarks bis auf den SDAX im Plus schließen. Der DAX führte die Liste der Gewinner mit einem Plus von 0,78 % auf 14.417,37 Punkte an. Der MDAX stieg um 0,21 % auf 31.236,34 Punkte und der TecDAX konnte leicht auf 3.271,62 Punkte (+0,16 %) zulegen. Der SDAX sank um -0,23 % auf 14.364,93 Punkte. 

An der Wall Street waren vor allem die Risk-on Assets gefragt. Der Nasdaq Composite Index konnte sich um 1,31 % auf 14.354,90 Punkte verbessern. Der S&P 500 Index folgte mit deutlichem Abstand und stieg um 0,71 % auf 4.575,52 Punkte. Der Dow Jones Industrial Average Index konnte ein kleines Plus von 0,27 % auf 34.955,89 Punkte erzielen. 

 

Nordex will weiter wachsen

 

Trotz des schwierigen Umfeldes will Nordex (DE000A0D6554) auch im laufenden Jahr weiter wachsen. Im vergangenen Jahr verbesserte man den Umsatz um 17 % auf 5,44 Mrd. Euro und will im besten Fall im laufenden Jahr die Marke von 6,0 Mrd. Euro knacken. Die Kosten bleiben jedoch aufgrund der Engpässe in den Lieferketten und den gestiegenen Energiepreisen auf erhöhtem Niveau. Die EBITDA-Marge wird für 2022 in einer Spanne von 1,0 bis 3,5 % gesehen, was erneut einem Fehlbetrag für das Jahr entsprechen würde. Für 2021 weist das Unternehmen einen Verlust von -230,2 Mio. Euro aus. Eine Ausweitung des Defizits um 77 %. Nordex ging zum Jahresanfang mit einem Auftragsbestand von über 9 Mrd. Euro ins neue Jahr. 

 

Nordex SE

 

Warnung von Westwing

 

Das Online-Möbelhaus Westwing (DE000A2N4H07) zog am Montagabend nach Börsenschluss die Prognose für 2022 herunter. Für das Gesamtjahr kündigte der Vorstand eine Prognose von 460 bis 540 Mio. Euro an, was einer Kontraktion von bis zu -12 % entsprechen kann. Die schwache Umsatzprognose wird sich ebenfalls negativ auf die Profitabilität auswirken. Auf bereinigter Basis, die bereits zahlreiche negative Einflüsse ignoriert, wird im schlechtesten Fall ein EBITDA von -9 Mio. Euro erwartet. Daraus leitet sich auch die Erwartung eines Verlustes nach Steuern ab. Den vollständigen Bericht will das Unternehmen heute im Tagesverlauf veröffentlichen. 

 

Kursabsturz bei Volta

 

In einer überraschenden Wende hat der Aufsichtsrat des Start-ups Volta (US92873V1026) den CEO Scott Mercer und den President Chris Wendel am Montagabend entlassen. Das Unternehmen meldete, dass man die Berichterstattung für das jüngste Quartal verschieben muss. Volta ist ein amerikanisches Infrastrukturunternehmen für elektrische Fahrzeuge und hat in den USA mehr als 2.000 Ladestationen aufgebaut. Noch im Februar hatte der Aufsichtsrat den beiden Führungskräften hohe Bonuszahlungen für 2021 gewährt und den Vertrag für 2022 verlängert. Jetzt sucht man offiziell nach einem neuen CEO. Die Aktien von Volta stürzten im regulären Handel um -18,40 % auf 3,37 US-Dollar. 

 

Tagestermine

 

Das deutsche Verbrauchervertrauen steht heute früh im Vordergrund. Um 08:00 Uhr erwarten wir den GfK Konsumklimaindex für den Monat April. Nach einem Rutsch auf -8,1 Punkte im März erwarten die Ökonomen einen weiteren Rutsch auf -14,0 Punkte. Das Vertrauen der Verbraucher sänke damit wieder in die Nähe der Rekordtiefs der letzten zwei Dekaden. Der GfK Konsumklimaindex indiziert Konjunkturwenden. 

 

29.03.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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