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Trotz rapide steigender Umsätze begegnen die Anleger steigenden Ausgaben bei CoreWeave mit Skepsis

Verhebt sich CoreWeave mit seinen Investitionen?

NTG24 - Trotz rapide steigender Umsätze begegnen die Anleger steigenden Ausgaben bei CoreWeave mit Skepsis

 

Der KI-Boom führt zu einer beispiellosen Nachfrage nach Rechenzentren, was für den Konzern CoreWeave natürlich erstmal wie eine Steilvorlage aussieht. Das Unternehmen will Chancen nicht ungenutzt lassen und investiert massiv in neue Kapazitäten. Genau das wird an der Börse aber zum Teil auch mit Skepsis beobachtet.

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Bei den gestern vorgelegten Quartalszahlen konnte CoreWeave (US21873S1087) zunächst mit einem sehr ansehnlichen Wachstum punkten. Die Umsätze kletterten auf 1,57 Milliarden US-Dollar und lagen damit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig stiegen aber die Ausgaben in einem noch höheren Tempo und landeten bei 1,66 Milliarden Dollar.

Eingebrockt hat sich CoreWeave dadurch letztlich einen bereinigten Verlust von 284 Millionen Dollar. Im Vorjahr betrug der Verlust nur einen Bruchteil davon. CEO Michael Intrator lässt sich davon nicht weiter stören. Er verwies auf eine ungebrochene Nachfrage und einen Auftragsbestand in Höhe von 66,8 Milliarden Dollar. Man sei bereit, weitere Chancen zu nutzen. Spezialisiert ist der Konzern auf den Bau und Betrieb von Rechenzentren.

 

Die CoreWeave-Aktie schmiert ab

 

Die Anteilseigner scheinen sich aber nicht ganz so sicher darüber zu sein, dass die massiven Investitionen sich tatsächlich auszahlen mögen. Das lässt sich am Aktienkurs ablesen, der gestern nachbörslich um neun Prozent nachgab und damit regelrecht in die Knie ging. Es zeichnen sich Kurse unterhalb von 90 Dollar ab, was es seit dem letzten (kurzen) Einbruch Ende Januar nicht mehr zu sehen gab.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeNicht einmal die zuletzt hervorragenden Zahlen von Nvidia scheinen die Bullen trösten zu können. Dabei ist Nvidia mittlerweile einer der größten Anteilseigner von CoreWeave, der sich dazu verpflichtete, in den kommenden Jahren nicht verkaufte Rechenkapazitäten abzunehmen, so es solche denn überhaupt geben mag. Das Risiko scheint also überschaubar auszufallen. Dennoch besteht die Sorge, dass CoreWeave sich auf lange Sicht verhebt und die Investitionen nicht zu den erhofften Gewinnsprüngen führen.

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28.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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