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Bei der DHL Group steigen mal wieder bestimmte Paketpreise, was die Anleger weniger stört als die Kunden

Auslandssendungen werden bei der DHL Group teurer

NTG24 - Bei der DHL Group steigen mal wieder bestimmte Paketpreise, was die Anleger weniger stört als die Kunden

 

Gerade erst machten Meldungen über eine erfreulich niedrige Inflation in Europa und Deutschland die Runde, was für etwas Entspannung sorgte. Die DHL Group beteiligt sich allerdings derzeit nicht weiter daran, das Preisniveau zu senken. Stattdessen kündigte der Logistikkonzern zumindest für einige bestimmte Produkte rund um den Paketversand Preiserhöhungen an.

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Werbebanner Philoro 1 Konkret davon betroffen sind unter anderem Päckchen, die ins EU-Ausland geschickt werden sollen. Statt bisher 6,49 Euro werden dafür in Zukunft bei Online-Frankierung 6,99 Euro fällig, wie im „Handelsblatt“ zu lesen ist. Das entspricht einer Preiserhöhung von satten 7,7 Prozent. EU-Pakete bis zu fünf Kilogramm werden um rund sechs Prozent teurer und kosten im Versand zukünftig 17,49 Euro.

Wenig überraschend begründet die DHL Group (DE0005552004) die Preisanpassungen mit gestiegenen Kosten, was erst einmal auch nachvollziehbar klingt. Über die Höhe der Erhöhungen lässt sich aber, wie immer, streiten. Aus Anlegersicht ist das Timing interessant, da die Konsumstimmung in Europa aktuell wieder Aufwind zu bekommen scheint. Das könnte sich für DHL also gleich doppelt lohnen.

Die DHL Group-Aktie bewegt sich derweil langsam, aber recht zuverlässig in Richtung Norden. Den Zollschock aus dem April konnten die Bullen weitgehend verdauen, wenn auch ohne Angriffe auf Jahreshöchststände. Mit 39,21 Euro zum Montagmorgen notiert die Aktie aber 15,6 Prozent höher als noch zu Anfang Januar. Die Richtung stimmt also.

 

 

 

DHL Group: Unvermeidbar?

 

Steigende Preise für Pakete und Päckchen gehören bei der DHL Group zur Normalität. Als Marktführer kann das Unternehmen es sich erlauben, die Gebühren recht regelmäßig zu erhöhen. Die Konkurrenz versucht auch eher selten, dies in nennenswertem Ausmaß oder bei vergleichbarer Leistung zu unterbieten. Ein Einbruch der Nachfrage ist nicht zu erwarten, weshalb die höheren Preise aus Anlegersicht letzten Endes eine gute Nachricht sind.

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03.06.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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