als .pdf Datei herunterladen

Die DHL-Tochter Deutsche Post investiert in ihre Partnerfilialen, die auf den neuesten Stand gebracht werden sollen

Damit begegnet die DHL Group den Befürchtungen ihrer Kritiker

NTG24 - Die DHL-Tochter Deutsche Post investiert in ihre Partnerfilialen, die auf den neuesten Stand gebracht werden sollen

 

Eigene Filialen betreibt die Deutsche Post kaum noch. Das Geschäft lohnt sich schlicht nicht mehr, während sich alles immer mehr in Richtung der Pakettochter DHL verschiebt. Dort läuft es auch mit automatisierten Packstationen blendend. Verbraucherschützer äußerten immer wieder die Befürchtung, dass der Konzern zugunsten solcher Ansätze die Filialen der Partner weiter vernachlässigen könnte.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

Dem tritt die DHL Group (DE0005552004) nun mit der Ankündigung entgegen, einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die „flächendeckende Modernisierung“ seiner Partnerfilialen zu stecken. Betrieben werden in Deutschland etwa 12.600 solcher Partnerfilialen. Verantwortlich sind dafür zum Beispieleinzelhändler oder Kioske, welche das Postgeschäft mehr oder minder „nebenher“ abwickeln.

Die DHL Group bezeichnet eben solche Standorte als „eine der wichtigsten Säulen“ im Netz. Um die Abläufe in Zukunft zu verbessern, soll in Zusammenarbeit mit Diebold Nixdorf nun neue Hardware angeschafft werden. Angedacht ist die Ausstattung von Partnerfilialen mit modernisierter PC-Ausstattung sowie neuen Label- und Belegdruckern. Außerdem soll in Zukunft wohl jeder Standort über mobile Handscanner verfügen. Versprochen wird, alle Filialen auf diesem Wege auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

 

 

 

Einen genauen Zeitrahmen für die Umsetzung nannte die DHL Group in ihrer Mitteilung nicht. Dafür wird aber noch einmal darauf hingewiesen, dass es über 40.000 Anlaufstellen in Deutschland gebe, was als ein flächendeckendes Serviceangebot bezeichnet wird. Außerdem sei die Kundenzufriedenheit mit 95 Prozent laut Kundenmonitor Deutschland ausgesprochen hoch.

 

Das schadet der DHL Group wohl nicht

 

Das Geschäft in Deutschland ist für die DHL Group nicht unwichtig, doch die Filialen haben Anleger eher nicht auf dem Schirm. Es stört sich aber auch niemand an dem neuen Vorhaben, mit dem mancher Kritiker vielleicht etwas ruhiggestellt werden kann. Die Aktie der DHL Group verteidigte am Freitag ihr hohes Niveau und ging mit 49,95 Euro ins Wochenende. Auf Jahressicht konnte der Titel um rund 33 Prozent zulegen.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe

 

Deutsche Post AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Deutsche Post AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Post AG-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Deutsche Post AG - hier weiterlesen...

 

23.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)