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Kurz nachdem Daimler Truck über maue Absatzzahlen in den USA berichtete, treffen neue Zolldrohungen Konzern und Aktie mit voller Härte

Daimler Truck bekommt es mit Gegenwind auf seinem wichtigsten Markt zu tun

NTG24 - Kurz nachdem Daimler Truck über maue Absatzzahlen in den USA berichtete, treffen neue Zolldrohungen Konzern und Aktie mit voller Härte

 

Erst vor dem Wochenende berichtete Daimler Truck über die Absatzzahlen aus dem vergangenen Jahr. In den meisten Regionen konnte das Unternehmen eine recht stabile Entwicklung vorweisen, teils ging es sogar leicht in die Höhe. Die große Ausnahme stellten die USA da, welche dummerweise der mit Abstand wichtigste Markt für den Lkw-Hersteller sind.

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Der US-Marktführer setzte im vierten Quartal 2025 satte 27 Prozent weniger Fahrzeuge ab als noch ein Jahr zuvor. Nur unwesentlich geringer fiel das Minus für das gesamte Jahr aus. Insgesamt konnten noch 141.814 Fahrzeuge verkauft werden. Mit kleinen Erfolgen anderswo konnte Daimler Truck (DE000DTR0CK8) dies nicht ausgleichen. Insgesamt verkaufte das Unternehmen im letzten Jahr 422.510 Einheiten und damit acht Prozent weniger als im Vorjahr.

Damit lag Daimler Truck zwar im Rahmen der eigenen Prognose, die aber nicht eben besonders hoch ausfiel. Zu schaffen machten dem Unternehmen insbesondere US-Zölle, welche neben den Absatzzahlen auch die Margen belasten. Da gibt es nach den mauen Zahlen eigentlich keinen schlechteren Zeitpunkt für neue Zolldrohungen, welche US-Präsident Donald Trump aber just an diesem Wochenende aussprach.

 

Es kommt noch dicker für Daimler Truck

 

Trump scheint wild entschlossen zu sein, sich Grönland auf die eine oder andere Weise einverleiben zu wollen. Deutschland und sieben andere europäische Staaten stellten sich dem in einer gemeinsamen Erklärung entgegen und schickten zum Teil Soldaten nach Grönland. Das scheint dem Weißen Haus überhaupt nicht zu gefallen. Als Reaktion darauf kündigte Donald Trump zusätzliche Zölle von zehn Prozent an, die ab Februar gelten sollen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeSollte bis Sommer keine Einigung zu einem Kauf Grönlands durch die USA gefunden werden, sollen die Zölle auf 25 Prozent ansteigen. Die EU arbeitet an Gegenmaßnahmen und die Eskalationsspirale scheint ihren Lauf zu nehmen. Im schlimmsten Fall könnten Absatzprobleme von Daimler Truck zum geringsten Problem Europas werden. Doch aus Anlegersicht lassen die Implikationen sich nicht ignorieren. Daimler Truck kommt aus unsicheren Gewässern und steuert, weitgehend unverschuldet, bereits auf den nächsten Sturm zu.

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20.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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