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Amazon, Apple, Tesla – Gerüchte um Aktiensplit sorgen für wilde Kursphantasien

Erste Bilanzverkündung ohne Amazon-Gründer steht an

NTG24 - Amazon, Apple, Tesla – Gerüchte um Aktiensplit sorgen für wilde Kursphantasien

 

Investoren schauen gebannt auf die erste Quartalsbilanz von Neu-Chef Andy Jassy. Gerüchte um einen Aktiensplit halten sich weiter hartnäckig.

An diesem Donnerstagabend wird der Handelsriese Amazon (US0231351067) die Quartalsbilanz für das zweite Quartal 2020 vorlegen. Dieses Mal wird der Abend ein besonderer, denn es wird die erste Bilanzverkündung unter dem neuen CEO Andy Jassy. Eine gute Entwicklung des Geschäfts ist dabei durch die intrinsische Stärke von Amazon so gut wie sicher, doch Investoren hoffen auf eine viele weitreichendere und wichtigere Ankündigung.

So sind erneut Gerüchte aufgekommen, dass Amazon aufgrund des hohen Kurses von 3064 € der Aktien einen Aktiensplit durchführen wird. Diesen Schritt sind im vergangenen Jahr schon Tesla (US88160R1014) und Apple (US0378331005) gegangen, nach dem die Kurse pro Aktie für Kleinanleger zu hoch geworden sind. So kauft man bei einem begrenzten Budget lieber 100 Aktie für 10.000 € als für denselben Preis nur eine zu erhalten. Auch wenn dieses Phänomen aus psychologischer Sichtweise Sinn macht, ist es rational betrachtet unsinnig. Denn man erhält für die 10.000 € einen gewissen Anteil am Unternehmen und dieser ist identisch, egal ob man 100 oder nur eine Aktie hält. Die Aktie wird für die Anleger im Grunde genommen nur optisch günstiger und damit attraktiver.

Werbebanner ClaudemusDer ehemalige Konzernchef Jeff Bezos wehrte sich im vergangenen Jahr vehement gegen einen Aktiensplit. Der neue Chef Andy Jassy könnte mit der Ankündigung eines Aktiensplits direkt seine Position festigen und das neue Zeitalter einleiten.

Außerdem winkt Amazon nach einem Aktiensplit die Aufnahme in den US-Traditionsindex Dow Jones. Dieser ist preisgewichtet, daher verhindert der Kurs der Amazon-Aktie eine Aufnahme. Denn der gesamte Index würde durch die Schwankung der Amazon-Aktie zu stark schwanken. Bei einer Aufnahme in den Dow Jones müssten sich auch ETF-Anbieter, die den Index abbilden wollen mit der Amazon-Aktie eindecken und dies würde den Kurs weiter Rückenwind geben und neue Anleger anziehen.

 

28.07.2021 - Felix Eisenhauer - fe@ntg24.de

 

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