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Vom kometenhaften Aufstieg der Dell-Aktie profitiert offenbar auch US-Präsident Donald Trump im großen Stil

Treibt Trump die Dell-Aktie bewusst in die Höhe?

NTG24 - Vom kometenhaften Aufstieg der Dell-Aktie profitiert offenbar auch US-Präsident Donald Trump im großen Stil

 

Um über 200 Prozent konnte die Dell-Aktie sich seit Jahresbeginn bereits steigern. Großen Anteil daran hat der KI-Boom, welcher dem Computerbauer zuletzt hervorragende Quartalsergebnisse bescherte. Einfluss nahm allerdings auch die US-Regierung. Jene vergab vor Kurzem einen Auftrag mit einem Volumen von 9,7 Milliarden US-Dollar.

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Beauftragt wurde Dell (US24703L2025) damit, sich um Microsoft-Softwarelizenzen in mehreren Behörden zu kümmern, darunter auch die Streitkräfte der USA. An den Börsen wurde das Ganze verständlicherweise gefeiert. Zu den Profiteuren gehört aber offenbar auch Präsident Donald Trump. Laut einem Bericht der „New York Times“ investierte jener zu Jahresbeginn mindestens eine Million Dollar in Dell-Aktien und baute diese Position noch weiter aus.

 

 

 

Da entsteht schnell der Eindruck, dass Trump die Märkte bewusst manipuliert haben könnte. Nicht besser wird der Eindruck durch den vor wenigen Wochen von Trump verbreiteten Aufruf „Go out and buy a Dell! They’re great.“. Zu deutsch bezeichnet Trump Dell-Computer als großartig und animiert die Menschen dazu, die Computer zu kaufen.

Trumps Familie schätzt die Angelegenheit freilich anders ein. Eine Pressemitarbeiterin ließ wissen, dass der Präsident nicht ins Tagesgeschäft eingebunden sei und es daher auch „keinen Interessenkonflikt“ gebe. Kein Problem scheint man auch damit zu haben, dass Michael und Susan Dell etwa 6,25 Milliarden Dollar für sogenannte „Trump Accounts“ spendeten, die im Rahmen der „Big Beautiful Bill“ eingeführt wurden.

 

Dell im Höhenflug

 

Es ist nicht allzu weit hergeholt, bei der mutmaßlich korruptesten US-Regierung seit Jahrzehnten den einen oder anderen unlauteren Vorgang zu vermuten. Dass Dell dabei eine große Rolle spielen könnte, ist momentan nicht gänzlich auszuschließen. Für die Anleger muss das aber keine Bedrohung sein. Denn Trump kommt mit vielem durch und könnte auch in diesem Fall ungeschoren bleiben. Investments der US-Regierung zahlen sich derweil freilich auch für alle anderen Anteilseigner aus.

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05.06.2026 - Daniel Eilenbrock

Unterschrift - Daniel Eilenbrock

 

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