Die Deutsche Bank erkennt zwar Risiken aufgrund des Irankriegs, sieht sich selbst aber gut vorbereitet
An der Prognose wird bei der Deutschen Bank nicht gerüttelt
Zwar hat die Trump-Administration den Irankrieg nun schon des Öfteren als „großen Erfolg“ bezeichnet, doch beendet ist der Konflikt noch immer nicht. Viel mehr scheint es, als würde die Eskalationsspirale sich immer weiter drehen und mittlerweile auch die Nato auf eine weitere Bewährungsprobe stellen. Ökonomen betrachten das Geschehen mit großer Sorge.
Erwartet werden auch in Europa negative Effekte, die von steigenden Energiepreisen über eine Rückkehr hoher Inflation bis zu mauer Konsum- und Investitionslaune reichen könnten. Dem ist sich die Deutsche Bank (DE0005140008) durchaus bewusst. Laut einem Artikel von „Der Aktionär“ warnte Konzernchef Christian Sewing kürzlich vor einem Rückschlag für die deutsche Wirtschaft.
Gleichzeitig ließ er jedoch wissen, dass man selbst für dieses und das kommende Jahr konservativ geplant habe und die eigenen Prognosen damit unangetastet blieben. Damit versucht die Deutsche Bank ein wenig, den Sorgen der Märkte Wind aus den Segeln zu nehmen. Richtig verfangen kann das aber nicht. Die Deutsche Bank-Aktie konnte gestern nur zeitweise etwas zulegen, ging dann aber mit 25,86 Euro aus dem Handel und damit ein wenig tiefer als tags zuvor.
Verschärft wird die Lage durch zunehmende Sorgen um den Private-Credit-Markt. Dahingehend wird aktuell viel spekuliert und ob wir es wirklich mit einer Kreditblase zu tun haben, die nur darauf wartet zu platzen, darüber lässt sich noch streiten. Klar ist aber, dass die Risiken steigen und die Deutsche Bank im Falle eines disruptiven Ereignisses auf der Verliererseite stehen könnte.
Die Deutsche Bank kann Anleger nicht beruhigen
In diesem Umfeld will es der Deutschen Bank nicht gelingen, unter den Anteilseignern wieder für frischen Optimismus zu sorgen. Die Wahrscheinlichkeit für negative Effekte an den Finanzmärkten, vielleicht sogar einen veritablen Crash, ist durch die jüngsten Ereignisse maßgeblich gestiegen. Dadurch sinkt die Risikobereitschaft der Anleger und auf eher vage Aussagen zu bestehenden Prognosen will sich offenbar kaum jemand verlassen.
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18.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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