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Trotz negativer Schlagzeilen und KI-Sorgen kann die Deutsche Bank sich an der Börse behaupten

Bleibt die Deutsche Bank-Aktie im Höhenflug?

NTG24 - Trotz negativer Schlagzeilen und KI-Sorgen kann die Deutsche Bank sich an der Börse behaupten

 

Die Aktie der Deutschen Bank bekam es in der vergangenen Woche mit Gegenwind zu tun. Zahlreiche Schlagzeilen rund um vergangene Beziehungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kratzten am Image. Mehr Einfluss auf den Kurs nahmen allerdings Sorgen um die künftige Bedeutung von KI im Bankenbereich.

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Allgemein gab es kürzlich ein kleines KI-Beben. Durch sichtbare Fortschritte bei den Fähigkeiten von KI-Agenten gerieten zunächst Software-Häuser unter Druck, da manche Marktakteure schon deren Geschäftsmodell bedroht sahen. Vor dem Wochenende folgten darauf nun auch Sorgen darüber, dass das klassische Geschäft von Banken in Zukunft durch KI-Agenten übernommen werden könnte. In der Folge verlor eine ganze Reihe von Titeln aus dem Segment an Wert.

Im Falle der Deutschen Bank (DE0005140008) ging es am Freitag um fast vier Prozent abwärts und damit auch wieder unter die Linie bei 30 Euro. Darauf folgte am gestrigen Montag immerhin eine kleine Erholung. Zum späten Handel gab der Kurs wieder nach und für eine Verteidigung der 30-Euro-Linie reichte es nicht an jedem Handelsplatz. Doch klar behaupten konnten die Bullen die wichtige 200-Tage-Linie. Damit bleibt der Aufwärtstrend für den Moment intakt.

 

Deutsche Bank: Vertrauenssache

 

Die Ängste der Aktionäre sind grundsätzlich nachvollziehbar. Denn jede Technologie, die vorhanden ist, wird in der freien Wirtschaft auch Anwendung finden. Dennoch ist es als eher unwahrscheinlich anzusehen, dass dadurch das gesamte Geschäftsmodell der Deutschen Bank wackelt. Denn gerade im Bankenbereich spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Es darf vermutet werden, dass die meisten Menschen noch eine lange Zeit lang bei Geldfragen eher nicht blind auf eine KI vertrauen werden.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeNichts geändert hat sich an der fundamentalen Ausgangslage bei der Deutschen Bank. Im vergangenen Quartal konnte das Geldhaus Rekordzahlen vorweisen und für das laufende Jahr wird weiteres Wachstum angestrebt, und das bei einer weiterhin im Branchenvergleich eher übersichtlichen Bewertung. Damit scheint sich am Ende also vielleicht sogar eine Einstiegschance zu ergeben.

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18.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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