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EnBW überzeugt mit starkem dritten Quartal – VW plant umfassende Senkung der Verwaltungskosten

Insgesamt sollen bis 2026 mehr als Milliarden Euro eingespart werden

NTG24 - EnBW überzeugt mit starkem dritten Quartal – VW plant umfassende Senkung der Verwaltungskosten

 

Dank des guten Ergebnisses im dritten Quartal plant der Energiekonzern EnBW weitere Investitionen in die Energiewende. Volkswagen präsentiert neues Kostensenkungsprogramm.

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Werbebanner AuragentumDurch die zuletzt guten Ergebnisse hat der Karlsruher Energiekonzern EnBW (DE0005220008) beschlossen mehr in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende zu investieren. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren pro Jahr etwa 4,5 Milliarden Euro in die Umsetzung der Energiewende fließen. Dabei werden 80 % der Summe in Deutschland mit Fokus auf Baden-Württemberg investiert. Der Großteil der Investitionen soll dabei in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und auch erneuerbare Energien fließen.

EnBW ist der drittgrößte Energieversorger in Deutschland und überzeugt regelmäßig mit soliden Geschäftszahlen. Auf Grundlage der ersten neun Monate des Jahres 2023 hat EnBW nun auch die Jahresprognose angehoben und erwartet nun ein EBITDA im Rahmen von 5,9 bis 6,5 Milliarden Euro. Bereits in den ersten neun Monaten konnte der Energiekonzern die ursprüngliche Prognose von 4,7 bis 5,2 Milliarden Euro übertreffen.

Der Energiekonzern war allerdings selbst etwas überrascht von dem so positiv verlaufenden dritten Quartal 2023. Während das Unternehmen noch im August davon ausgegangen ist, dass sich der positive Trend nicht im zweiten Halbjahr in der Höhe fortsetzen wird. Doch auch aufgrund der Tatsache, dass der Konzern bereits im Voraus verkaufte Strommengen zu höheren Großhandelspreisen absetzen stieg das EBITDA deutlich an. Zudem blieben die negativen Effekte aus der Gasversorgung, die durch den Krieg in der Ukraine im Vorjahr Probleme bereiteten aus.

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EnBW ist seit dem Jahr 2011 größtenteils im Besitz des öffentlichen Sektors. Dennoch ist ein geringer Teil an Streubesitz, der etwa 5 % ausmacht an der Börse handelbar. Für diese Anteilsscheine ging es im heutigen Handel um 2,94 % nach oben.

 

VW plant umfassende Senkung der Verwaltungskosten

 

VW (DE0007664039) hat am Montag die ersten Schritte des angekündigten Kostensenkungsprogramms veröffentlicht. In einem ersten Schritt sollen die Kosten im sogenannten indirekten Bereich bis 2026 um etwa 20 % gesenkt werden. Zu dem indirekten Bereich gehört der gesamte Verwaltungsapparat des Konzern, der aktuell über 40.000 Büroangestellte umfasst.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenAktuell verhandelt der VW-Konzern mit dem Betriebsrat über konkrete Schritte des Performance-Programms das im Juni vorgestellt wurde. Dieses soll die renditeschwache VW-Kernmarke operativ wieder überlebensfähig gestalten. Während im letzten Jahr die operative Marge noch bei 3,4 % lag, soll das Performance-Programm diese auf 6,5 % anheben. Dafür sollen insgesamt 10 Milliarden Euro bis 2026 eingespart werden.

Die Verhandlungen könnten sich über den Jahreswechseln hinziehen. Für das Jahr 2024 seien alle Maßnahmen bereits final abgestimmt, für die Folgejahre müssten diese allerdings noch final abgestimmt werden. Die wichtigsten Eckpunkte könnten allerdings bereits bis Ende November mit dem Betriebsrat abgestimmt sein.

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16.11.2023 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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