Evonik kann enen weiteren Gewinneinbruch vermeiden, was die Anleger über niedrigere Dividenden hinwegsehen lässt
Schafft Evonik doch noch die Wende?
Der Aktienkurs von Evonik hat sich in den vergangenen vier Jahren in etwa halbiert und die Krise schien zuletzt immer größer zu werden. Daher sind die Anleger sichtlich erleichtert darüber, dass der Konzern keinen erneuten Gewinneinbruch erleiden musste. Damit steigert sich die Hoffnung darauf, dass die Talsohle überwunden sein könnte.
In Zukunft will sich Evonik (DE000EVNK013) finanziell etwas stabiler und flexibler aufstellen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, wird zu diesem Zweck bei der Dividende gespart. Der Vorstand will für das zurückliegende Geschäftsjahr einen Euro je Aktie und damit 14 Prozent weniger als im Vorjahr vorschlagen. In Zukunft sollen lediglich 40 bis 60 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
Das ist eine Umgewöhnung für die Anteilseigner. Doch an den Märkten standen die etwas besseren Ergebnisse im Vordergrund. Laut vorläufigen Zahlen erreicht Evonik einen bereinigten Gewinn von 1,87 Milliarden Euro. Die im September auf 1,9 Milliarden Euro gesenkte Prognose konnte damit zwar nicht ganz erreicht werden. Immerhin die Konsensschätzung der Analysten erfüllt Evonik aber und sendet damit Signale dafür, dass die Talfahrt ein Ende gefunden haben könnte.
Evonik schwingt sich aufwärts
Baustellen gibt es bei Evonik zwar noch mehr als genug und der Chemiekonzern konnte keine Umsatzsprünge für die Zukunft in Aussicht stellen. Dennoch lieferte man die besten Nachrichten seit Langem, was an der Börse mit steigenden Kursen belohnt wird. Bereits am Mittwoch konnte die Evonik-Aktie sich sichtlich verbessern und im gestrigen Handel damit munter weitermachen. Zu Handelsschluss am Donnerstag standen 14,66 Euro auf der Anzeigetafel.
Das sind stolze 13 Prozent mehr als in der vergangenen Woche und gleichzeitig wird der höchste Stand seit Oktober erreicht. Die Lage hellt sich auf und das Versprechen von Evonik, die Verschuldung weiter abzubauen, sorgt für Zuversicht unter den Anteilseignern. Von den vorläufigen Zahlen wird die Evonik-Aktie zwar nicht ewig zehren können. Eine Bodenbildung könnte es aber dennoch zu sehen geben.
Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Probe-Abonnements ausgiebig testen.
Evonik Industries-Aktie: Kaufen oder verkaufen?
Die neuesten Evonik Industries-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Evonik Industries-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?
Konkrete Empfehlungen zu Evonik Industries - hier weiterlesen...
07.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Auf Twitter teilen Auf Facebook teilen
Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.
Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren
Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur
Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)





16.03.2026
17.02.2026
09.02.2026
02.02.2026