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Die First Republic Bank befeuert wieder einmal Sorgen um den Zustand von US-Banken

Der Aktienkurs geht auf Tauchstation

NTG24 - Die First Republic Bank befeuert wieder einmal Sorgen um den Zustand von US-Banken

 

Gerade erst schienen die Märkte die schweren Verwerfungen im Bankensektor abgestreift zu haben und die nächste Finanzkrise blieb für den Moment noch einmal aus. Nun sorgt die First Republic Bank wieder für frische Sorgenfalten auf der Stirn der Börsianer. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, dass im März erhebliche Einlagen von Kunden abgezogen wurden.

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Rund 100 Milliarden USD haben die Kunden der First Republic Bank (US33616C1009) demnach abgezogen, was alles andere als eine kleine Summe ist. Das Institut selbst sagte dazu, dass es strategische Optionen verfolge. Wie genau diese aussehen mögen, wurde allerdings nicht weiter erläutert. Insider berichten derweil, dass es Schwierigkeiten beim Finden einer tragfähigen Lösung gebe.

An der Börse führt das zu Sorgen um eine mögliche Pleite bei der ohnehin angeschlagenen First Republic Bank. In der Folge ging die Aktie am Dienstag in den freien Fall über und verlor an nur einem Handelstag um fast die Hälfte an Wert. Per Handelsschluss standen 8,10 USD auf dem Ticker, der Tagesverlust belief sich auf 49,37 Prozent.

Hierzulande konnte die Aktie sich zu Handelsbeginn am Mittwoch nur geringfügig erholen. In den Morgenstunden ging es lediglich um 4,8 Prozent aufwärts. Der eine oder andere Glücksritter scheint hier eine Chance zu erkennen. Doch die Skepsis bleibt groß und die Folgen, welche eine Pleite nach sich ziehen könnte, sind kaum abzusehen.

 

Löst die First Republic Bank den nächsten Crash aus?

 

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Werbebanner EMH PM TradeGrund zur Panik gibt es momentan noch nicht und auch jetzt zeichnet sich noch keine Wiederholung der Finanzkrise aus dem Jahr 2008 ab, welche damals durch die Pleite der Lehman Brothers ausgelöst wurde. Anlegern wird aber wieder einmal eindrucksvoll vermittelt, wie schnell Banken durch einen Bank Run unter Druck geraten können und dass es so etwas wie Sicherheit schlicht nicht gibt. Im digitalen Zeitalter sind solche Szenarien sogar noch deutlich einfacher und schneller möglich. Ohne in nackte Angst zu geraten, ist hier deshalb zur Vorsicht zu raten.

 

26.04.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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