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Nintendo mit schwacher Prognose – Uber verfehlt die Gewinnerwartungen klar

Das Ausblieben der Prognoseanhebung sorgt bei Nintendo für Stirnrunzeln

NTG24 - Nintendo mit schwacher Prognose – Uber verfehlt die Gewinnerwartungen klar

 

Nintendo kann trotz der Rekordzahlen bei der Switch2 die Aktionäre nicht zufriedenstellen. Uber verfehlt trotz Umsatzanstieg die Gewinnerwartungen deutlich.

Der japanische Videospielkonzern Nintendo (JP3756600007) zählt mit den Klassikern des Game Boy und der Wii ohne Frage zu den einflussreichsten Unternehmen der Gaming-Geschichte. Ursprünglich begann Nintendo als Hersteller von Hanafuda-Spielkarten und stieg erst Ende der 1970er-Jahre in die Videospielindustrie ein. Der Durchbruch gelang dann im Jahr 1989 mit dem Game Boy, der den globalen Start des mobilen Gamings markierte. Im Jahr 2006 gelang dann mit der Wii der nächste Kassenschlager, hierbei lag der Fokus mehr auf Bewegung und ein interaktives Spieleerlebnis bei den ganzen Familien zusammenspielen konnte. Seit dem Jahr ist die Weiterentwicklung der Wii, der Nintendo Switch, der eine Hybridkonsole aus der Wii und dem Nintendo darstellt der Kassenschlager des Unternehmens.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Nintendo Switch kombiniert stationäres und mobiles Spielen in einem Konzept das perfekt zu der DNA des japanischen Spielegiganten passt. Doch auch neben Soft- sowie Hardware hat der Nintendo-Konzern einiges zu bieten und hat die Produktpalette in den letzten Jahren stark diversifiziert. So entstand mit dem Super Nintendo World ein eigener Freizeitpark und mit dem Film „The Super Mario Bros. Movie“ erzielte man im Jahr 2024 einen weltweiten Kinohit.

Nun hat der Videospielkonzern das konsolidierte Ergebnis für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und diese konnten sich durchaus sehen lassen. Im Zeitraum konnte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 99 % auf 1,9 Billionen Yen also in etwa 10,26 Milliarden Euro erzielen. Dabei sei das Wachstum primär getrieben wurden durch den erfolgreichen Start der Nintendo Switch 2, die sich innerhalb von nur 6 Monaten bereits 17,37 Millionen Mal verkauft hat. Der operative Gewinn lag dabei bei rund 1,9 Milliarden Euro (358,9 Milliarden Yen) und stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51,3 %. Bei den Marktexperten sorgt allerdings das Software-Segment für einige Sorgenfalten. So seien die Verkaufszahlen für Spiele leicht rückläufig und man könne kaum die erhofften 48 Millionen Softwareeinheiten für die Nintendo Switch2 in diesem Jahr erreichen.

Für Überraschungen sorgte auch die Tatsache, dass der Konzern obwohl er auf Basis der ersten neun Monate weit über den Zwischenzielen lag wurde die bisherige Prognose nicht angehoben. Für das Gesamtjahr soll der Umsatz weiterhin bei 1,15 Billionen Yen liegen und der Gewinn bei 370 Milliarden Yen. Nintendo begründet dies mit der Erwartung von steigenden Kosten im Hardware-Segment. Besonders die Speicherchips werden in den nächsten Monaten deutlich teurer werden und diese Preissteigerung nicht direkt an die Kunden weitergegeben werden kann. Diese getrübten Aussichten sorgten schlussendlich auch dafür, dass die Aktie im Handel um rund 11 % korrigierte.

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Uber mit klarer Verfehlung

 

Das US-amerikanische Technologieunternehmen Uber (US90353T1007) hat am heutigen Handelstag die Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal veröffentlicht und dabei besonders bei der Rentabilität enttäuscht. Uber betreibt eine digitale Plattform für Mobilitäts- und Lieferdienste und vermittelt über diese Plattform taxiähnliche Fahrten und auch Essenslieferungen über das Tochterunternehmen uberEats.

Uber versteht sich dabei nicht als klassischer Transportanbieter, sondern vielmehr als Plattformvermittler und tätigt die Fahrten nicht selbst sondern vermittelt die Fahrten lediglich an die selbstständigen Fahrer, die für Uber im Auftrag sind. Uber verdient dabei an der Vermittlungsprovision, Zusatzservices für Fahrer und Restaurants und hat auch einen Hebel über die dynamische Preisgestaltung, so verdient Uber mit jeder Fahrt mit gerade in Zeiten mit hoher Nachfrage. Dabei profitiert Uber besonders davon, dass man ein starkes Netzwerkeffekt-Modell gestaltet hat. Also durch mehr Fahrer kürzere Wartezeiten hat und daher auch mehr Kunden. Gerade in den Regionen Nordamerika und Europa besitzt Uber so eine hohe Marktdurchdringung. In Asien hat sich das Unternehmen aufgrund der hohen und vor allem billigen Konkurrenz weitestgehend aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und sich nur noch monetär an einige lokalen Playern beteiligt.

Im vierten Quartal des Jahres erzielte Uber einen Gewinn von 0,71 US-Dollar pro Aktie und liegt damit unter den Analystenerwartungen von 0,785 US-Dollar im Konsens. Dabei liegt der Gewinn deutlich unter dem des Vorjahres, als Uber getrieben durch Sondereffekte noch 3,21 US-Dollar pro Aktie verdiente. Während man unter dem Strich enttäuschte, konnte die Umsatzentwicklung immerhin für positive Zeichen sorgen. So lag der Umsatz im vierten Quartal bei 14,4 Milliarden US-Dollar nach rund 12,0 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

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10.02.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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