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IMCD: Weltführender niederländischer Spezialchemie-Hersteller mit hervorragendem Halbjahresergebnis (Strategiedepot Aktien Konservativ 02.08.-08.08.)

Update zum Strategiedepot Aktien Konservativ 08.08.2021

NTG24 - IMCD: Weltführender niederländischer Spezialchemie-Hersteller mit hervorragendem Halbjahresergebnis (Strategiedepot Aktien Konservativ 02.08.-08.08.)

 

In der letzten Woche wies unser Strategiedepot AKTIEN KONSERVATIV auf Währungsbasis Euro einen Wertzuwachs um + 2,2 % auf, während der MSCI World (Euro)-Index lediglich einen Kursanstieg um + 1,8 % hinlegte. Hintergrund der Outperformance dieses Strategiedepots war vor allem das aktuelle Umfeld anhaltend rückläufiger Inflationserwartungen und Anleihezinsen wie auch die weiterhin äußerst positiven Verläufe der Berichtsvorlagen von Blue Chip-Unternehmen der Indizes S&P 500 (USA) und STOXX 600 (Europa) zum 2. Quartal, wovon das Strategiedepot Aktien Konservativ in seiner ebenso wachstumsorientierten wie betont defensiven Aktienauswahl erkennbar begünstigt wurde.

Per 08.08. stellte sich im Strategiedepot AKTIEN KONSERVATIV seit seiner Auflegung am 26.02.2019 damit auf Währungsbasis Euro eine Nettoperformance (excl. Dividendenzahlungen) von + 43,6 % ein, womit der gleichzeitige Anstieg des MSCI World (Euro)-Indexes um + 43,1 % marginal übertroffen wurde.

Der positivste Performancebeitrag zur sehr erfreulichen Depotentwicklung ging in der letzten Woche vom international wie in diversen Teilsegmenten bestens diversifizierten niederländischen Spezialchemie-Hersteller IMCD (NL0010801007) aus, deren sehr überzeugende Ergebnisvorlage zum 2. Quartal 2021 am 04.08. im Wochenverlauf mit einem Kursaufschlag um + 8,4 % quittiert wurde.

Das umfangreiche Geschäftsprofil der IMCD hatten wir bereits hier zurückliegend ausführlich dargestellt und verweisen für nähere Informationen hierzu auf den entsprechenden Bericht.

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Werbebanner DenkworkAuch wenn selbst bei IMCD natürlich trotz des in obiger Unternehmensprofildarlegung herausgestellten, exzellenten Unternehmensdiversifikations- und Ergebnisstabilitätsgrads (wie er im internationalen Basis- und Spezialchemiewesen ein zweites Mal kaum anzutreffen ist) die Corona-Krise gerade am Vorjahresergebnis des generell desaströsen 2. Quartals 2020 nicht spurlos vorübergegangen war - der nur 12 %ige Umsatz- und 20 %ige Nettogewinnrückgang gegenüber dem 1. Quartal 2020 waren jedoch bereits schon damals als bemerkenswert moderat zu bezeichnen – so stellte der jetzt vorgelegte Konzernbericht zum 1. Halbjahr 2021 trotz des günstigen Vorjahres-Basiseffekts dennoch ohne jeden Zweifel ein hervorragendes Zahlenwerk dar, das die Analystenschätzungen auch klar übertraf.

 

IMCD: Ergebnis des 1. Halbjahres 2021 schlägt alle Erwartungen

 

So wurde nun in den ersten 6 Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzsprung um + 19 % auf 1,67 Mrd. EUR verbucht, womit die Analystenkonsensprognose von nur 1,60 Mrd. EUR moderat übertroffen wurde.

Ausgehend von einer operativen EBITA-Steigerung (vor Goodwill-Amortisationen) um + 46 % wurde schließlich unter dem Strich eine satte Steigerung des Nettogewinns je Aktie um + 44 % auf 2,43 Euro erzielt, womit die Analystenkonsensschätzung von nur 2,21 Euro je Aktie nun nochmals klarer überboten wurde.

Hintergrund dieser stark überproportionalen Gewinnausweitungen waren nach Vorstandsangaben ein „sehr günstiger Mix allgemein positiver Geschäftsumfelder, hierdurch sowie durch ein fortgesetzt straffes Kostenmanagement operative Margensteigerungen in nahezu allen Produktsegmenten sowie deutlich positive zusätzliche operative Gewinnbeiträge diverser Akquisitionen“, die im 1. Halbjahr inkl. Einrechnung aller Fremdwährungseffekte allein 8 % zur 23 %igen Umsatzsteigerung (unter Ausschluss eines 4%igen negativen Netto-Fremdwährungseffekts damit verbleibender o.g. 19 %iger Konzernumsatzanstieg) beigesteuert hatten.

Alle Tätigkeitsregionen trugen dabei mit deutlich positiven Umsatzwachstumsraten zum sehr erfreulichen Gesamterfolg des Unternehmens im 1. Halbjahr bei, angeführt von der Region Asien-Pazifik (Umsatz + 48 %), gefolgt von der EMEA-Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika (Umsatz + 17 %) sowie dem panamerikanischen Kontinent (Umsatz + 8 %).

Eine darüber hinausgehende Berichterstattung zu den einzelnen Spezialchemie-Produktsegmenten, deren grundsätzliche Aufgliederung Sie o.g. Unternehmensprofil-Darstellung entnehmen können, legt IMCD jedoch generell nicht vor.

Auch in den Prognosen zur weiteren Geschäftsentwicklung im 2. Halbjahr 2021 gibt sich der Vorstand von IMCD wie üblich betont zurückhaltend und kündigt bislang lediglich für das Gesamtjahr 2021 eine nicht näher quantifizierte „Steigerung des operativen EBITA-Gewinns“ gegenüber dem Vorjahr 2020 an.

Im Konsens erwarten die Analysten jedoch in 2021 insgesamt eine hoch solide Konzernumsatzausweitung um ca. + 16 % auf 3,23 Mrd. Euro (d.h. Unterstellung einer ähnlichen, ggfs. leicht schwächeren Umsatzentwicklung im 2. Halbjahr relativ zum 1. Halbjahr) sowie eine Ausweitung des Nettogewinns gegenüber dem Vorjahr um ca. + 80 %.

Hierdurch ergäbe sich ein KGV (2021e) von rd. 38, das sich nach den weiteren Konsensschätzungen der Analysten bis Ende 2023 jedoch auf nur noch rd. 32 abbauen dürfte (d.h. Unterstellung eines weiteren Nettogewinnanstiegs von Ende 2021 – Ende 2023 um ca. + 19 %).

Angesichts der historisch wie fraglos auch künftig Chemie-branchenweit absolut führenden Wachstumsstabilität wie auch -dynamik von IMCD halten wir diese Aktienbewertung momentan für vollauf gerechtfertigt, und behalten diese Bestandsposition in unserem Strategiedepot AKTIEN KONSERVATIV daher selbstverständlich auch weiterhin bei.

 

Chart: IMCD gegen MSCI WORLD (Euro)-Index

 

 

12.08.2021 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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