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Meta – KI sorgt für weitere Entlassungswelle

Rekordinvestitionen in Höhe von 35 Milliarden US-Dollar ersetzen die menschliche Arbeitskraft

NTG24 - Meta – KI sorgt für weitere Entlassungswelle

 

Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant aufgrund der potenziellen Effizienzsteigerungen durch Künstliche Intelligenz einen massiven Stellenabbau.

Aufgrund der weiteren Fortschritte beim Thema Künstliche Intelligenz planen die großen US-amerikanischen Technologiekonzerne einen massiven Stellenabbau. Mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta (US30303M1027) scheint sich nun der nächste Technologienriese an diesen Plänen beteiligen zu wollen. Dabei sind die Pläne bei Meta durchaus konkreter als bei der Konkurrenz.

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So plant Meta bereits ab dem 20. Mai den Start einer ersten Entlassungswelle, die laut internen Berichten rund 10 % der Belegschaft betreffen soll. Weltweit würde dies dann circa 8.000 Arbeitsplätze betreffen. Doch auch eine zweite Entlassungswelle sei laut den Berichten bereits in der Planung und dürfte auch noch im Jahr 2026 durchgeführt werden.

Bereits vor den großen KI-Investitionen hat Meta zwischen 2022 und 2023 rund 21.000 Stellen weltweit gestrichen. Damals befanden sich allerdings auch die wirtschaftlichen Aussichten von Meta in einer schwierigeren Phase. Seit 2022 konnte man die Umsätze wieder deutlich steigern und auch die Rekordinvestitionen scheinen sich langsam zu rentieren. So erwirtschaftet Meta weiterhin Umsätze von über 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr und auch die Gewinne lagen mit 73 Milliarden US-Dollar deutlich über dem Vor-Coronaniveau. Die Einschnitte bei den Arbeitsplätzen liegen also nicht an der wirtschaftlichen Notwendigkeit, sondern eher aufgrund der organisatorischen Straffung im Zuge der KI-Investitionen.

Meta hatte die KI-Kapazitäten in den letzten Jahren enorm ausgebaut. Auch für das Jahr 2026 plant Meta Rekordinvestitionen in Rechenzentren, KI-Chips und KI-Infrastruktur in Höhe von bis zu 35 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zu 2025 würden sich die Investitionen in KI damit mehr als verdoppeln. Damit wird für Meta, wie für viele andere US-Technologiekonzerne nicht mehr die menschliche Arbeitskraft zum großen Wachstumstreiber, sondern die KI-Rechenleistung zum potenziellen Kostensenkungshebel beim Personal. Daher sieht auch Meta in der Zukunft eine schlankere Struktur vor. Neben weniger Management-Ebenen sollen die Arbeitsprozesse durch KI-Unterstützung weniger menschlichen Einfluss benötigen.

Die Aktie von Meta konnte in dieser Woche rund 10 % im Handel an der NASDAQ zulegen. Dabei ist die Aktie nach der Kurs-Korrektur im Zuge des Iran-Konflikts allerdings weiterhin gut 20 % von dem Allzeithoch entfernt.

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22.04.2026 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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