Einem Bericht zufolge bereitet Meta einen Abo-Dienst für WhatsApp vor, mit dem Nutzer Zugriff auf weitergehende Funktionen erhalten sollen
Die Kernfunktionen will Meta offenbar nicht antasten
Im digitalen Zeitalter gibt es für so ziemlich alles ein Abo, vom Streaming-Dienst bis zur Lenkradheizung. Fast schon erstaunlich wirkt es da, dass WhatsApp als mit Abstand größter Messenging-Dienst auf dem Planeten noch nicht auf den Zug aufgesprungen ist. Das könnte sich aber schon bald ändern.
Wie das Portal „WABetaInfo“ berichtet, hat Meta (US30303M1027) wohl bereits ein Abo-Modell für WhatsApp in Vorbereitung. Testweise soll dieses einigen Android-Nutzern bereits angeboten worden sein. Es soll sich um ein optionales Abo zu monatlich 2,50 Euro handeln, welches Nutzern wohl zusätzliche Optionen zur Personalisierung bietet.
Dazu sollen beispielsweise Premium Sticker, Vollbild-Animationen und zusätzliche Designs zählen. Auch alternative App-Icons werden wohl angeboten, außerdem exklusive Klingeltöne für Abonnenten. Die Kernfunktionen sollen indes auch für nichtzahlende Anwender bestehen bleiben. Das betriff insbesondere den Datenschutz. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Chats soll demnach in Zukunft weiterhin der Standard bleiben.
Aus Anlegersicht ist das Ganze nicht uninteressant. WhatsApp blickt auf eine beispiellose Nutzerbasis. Am unteren Ende derzeitiger Schätzungen dürften es derer drei Milliarden sein. Selbst wenn nur ein Prozent davon sich für ein Abo entschiede, würden daraus Einnahmen von rechnerisch 75 Millionen Dollar monatlich ergeben. Natürlich ist das eine Milchmädchenrechnung, welche regionale Preisunterschiede und Währungseffekte beherzt ignoriert. Es zeigt aber dennoch das Potenzial hinter einem WhatsApp-Abo.
Meta sitzt auf Potenzial
Gut gebrauchen könnte Meta die zusätzlichen Einnahmen angesichts der schwindelerregenden KI-Investitionen allemal. Sollte das Ganze im großen Stil weltweit ausgerollt werden, ist zwar mit einem kleinen bis mittelprächtigen Shitstorm zu rechnen. Solange Meta sich aber tatsächlich nur auf optionale zusätzliche Funktionen beschränkt, dürfte es der Nutzerbasis nicht weiter schaden. Anleger dürfen daher durchaus optimistisch sein. Der Meta-Aktie half es zuletzt nicht. Jene verlor am Montag um 2,6 Prozent bis auf 670,91 Dollar an Wert.
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21.04.2026 - Matthias Eilenbrock

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