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Microsoft nimmt angekündigte Preiserhöhungen beim Game Pass zurück, streicht dafür aber auch die Aufnahme neuer Call-of-Duty-Titel zum Release

Die neue Xbox-Chefin bei Microsoft hinterlässt erste Duftmarken

NTG24 - Microsoft nimmt angekündigte Preiserhöhungen beim Game Pass zurück, streicht dafür aber auch die Aufnahme neuer Call-of-Duty-Titel zum Release

 

Vor ziemlich genau zwei Monaten übernahm Asha Sharma die Leitung der Xbox-Sparte bei Microsoft und beerbte damit Phil Spencer, welcher das Geschäft erfolgreich ins Abseits lenkte. Nun scheint die Managerin auch erste große Änderungen auf den Weg zu bringen.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinIn der vergangenen Woche leakte das Portal „The Verge“ eine interne Memo von Microsoft (US5949181045), in der Sharma den Game Pass, eine Art Netflix für Videospiele, als „zu teuer“ bezeichnete. Nun folgen darauf auch entsprechende Maßnahmen. Die letzte Preiserhöhung aus dem Oktober wird nicht ganz, aber teilweise rückgängig gemacht. Die monatliche Gebühr für den Game Pass Ultimate fällt von 27 auf künftig 21 Euro.

Allerdings setzt Microsoft dafür auch beim Angebot die Schere an. Neue Titel der schwer beliebten Reihe „Call of Duty“ werden in Zukunft nicht mehr direkt in den Game Pass finden. Stattdessen soll dies erst ein Jahr später geschehen. Auf diesem Wege dürften deutlich höhere Einnahmen durch Spieleverkäufe erzielt werden.

 

 

 

Günstiger wird der Game Pass dadurch letztlich nur für alle jene, die Call of Duty nicht direkt zum Erscheinungstermin spielen möchten. Denn der Game Pass Ultimate kostet nun zwar jährlich 72 Euro weniger. Ein neues Call of Duty aber kostet rund 80 Euro. Letztlich steigen in einem solchen Fall die Kosten für einen Nutzer also um acht Euro.

 

Microsoft strauchelt mit Xbox

 

Auf dem Papier ist Microsoft noch immer einer der größten Videospielanbieter auf dem Planeten. Doch das Geschäft kann schon seit einer Weile nicht mehr richtig glänzen. Die Konsolenverkäufe fallen immer weiter zurück und auch anderswo fiel das Wachstum eher überschaubar aus. Allerdings scheint sich unter der neuen Leitung etwas zu tun. An der Börse wird das freilich weiterhin nicht beachtet, da das Thema KI bei Microsoft alles andere überschattet.

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23.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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