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Kraft Heinz könnte einen der wichtigsten Investoren verlieren, was auch unter den restlichen Anlegern für eine Fluchtbewegung sorgt

Kraft Heinz erweist sich als Fehlgriff von Warren Buffet

NTG24 - Kraft Heinz könnte einen der wichtigsten Investoren verlieren, was auch unter den restlichen Anlegern für eine Fluchtbewegung sorgt

 

Zum Jahreswechsel trat Warren Buffet nach mehr als fünf Jahrzehnten als CEO bei Berkshire Hathaway zurück. Während dieser Zeit ist ihm genau das gelungen, was eigentlich als schier unmöglich galt. Der Star-Investor konnte die Märkte immer wieder aufs Neue schlagen. Allerdings griff selbst Buffet ab und an mal daneben.

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Sein Nachfolger Greg Abel macht sich nun daran, manches Missgeschick zu korrigieren. Wie am Mittwoch bekannt wurde, will sich Berkshire Hathaway von seinen Anteilen an Kraft Heinz (US5007541064) vollständig trennen. Die Holding verfügt derzeit über rund 325 Millionen Anteilsscheine, was einem Anteil von 27,5 Prozent entspricht. Eingestiegen war Warren Buffet bereits im Jahr 2013. Zwischenzeitlich bezeichnete er das aber auch selbst als „keine brillante Idee“.

Kraft Heinz leidet derzeit schwer unter dem veränderten Verhalten von US-Verbrauchern. Jahrelange Preiserhöhungen zwangen viele Menschen dazu, beim Lebensmitteleinkauf genauer hinzusehen. Beliebter wurden günstige Eigenmarken der Handelsketten. Kraft Heinz hatte derweil seine liebe Not, mit Preiserhöhungen die Umsätze halbwegs stabil zu halten. Besserung soll zum Ende des Jahres eine Aufspaltung bieten. Vom Erfolg dieser Strategie sind die Anleger aber nicht überzeugt.

 

Kraft Heinz im Ausverkauf

 

Dass nun ein bedeutender Investor die Segel streicht, bleibt an den Märkten nicht unbemerkt. Die Kraft Heinz-Aktie reagierte darauf am Mittwoch mit Kursverlusten von 5,7 Prozent und der Kurs stürzte auf müde 22,40 US-Dollar ab. Zeitweise wurde sogar bei 21,99 Dollar ein neues 52-Wochen-Tief markiert und der Abstand zum Allzeit-Tief aus dem Corona-Crash 2020 bei 19,99 Dollar fällt hier nur noch erstaunlich gering aus.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Lebensmittelsektor in den USA entwickelt sich allgemein schwach, und Kraft Heinz gehört in diesem Umfeld derzeit auch noch klar zu den Underperformern. Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Das Unternehmen leidet nicht nur unter der Verbraucherstimmung, sondern auch den Spätfolgen jahrelanger Sparmaßnahmen. Die Marktanteile haben sich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Konkurrenz verschoben.

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23.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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