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Nach einem Unfall in Frankfurt muss die Lufthansa wohl für längere Zeit auf eine erst kürzlich in Dienst gestellte Boeing 787-9 verzichten

Die Ursache des Ganzen konnte die Lufthansa bislang noch nicht klären

NTG24 - Nach einem Unfall in Frankfurt muss die Lufthansa wohl für längere Zeit auf eine erst kürzlich in Dienst gestellte Boeing 787-9 verzichten

 

Am Donnerstagmittag klappte unbeabsichtigter Weise das vordere Fahrwerk einer Boeing 787-9 der Lufthansa ein, wodurch das Flugzeug am Gate absackte und offenbar schwere Schäden davontrug. Zum Zeitpunkt befanden sich laut dem Unternehmen mehrere Mitarbeiter, jedoch keine Passagiere an Bord. Es kam zu Verletzungen, doch Schlimmeres ist glücklicherweise nicht passiert. Ein Angestellter des Bodenpersonals konnte sich im letzten Moment noch retten.

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Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, der sich bei Reddit in Form von Bildern anschauen lässt, ist bisher noch ungeklärt. Möglich wäre, dass es sich schlicht um menschliches Versagen handelt. Das wäre für die Lufthansa (DE0008232125) denkbar ungünstig, da sie in diesem Fall möglicherweise selbst in Verantwortung stehen könnte.

 

 

 

Vorstellbar ist aber natürlich auch ein technischer Defekt, was den Ball eher zum Flugzeughersteller Boeing bzw. den Fahrwerkhersteller Safran Landing Systems spielen würde. Allerdings wäre auch dieses Szenario für die Lufthansa nicht unbedingt angenehm. Denn in einem solchen Fall müssten wohl auch andere Maschinen auf den Prüfstand gestellt werden. Das verunfallte Flugzeug wurde erst im Februar in Dienst gestellt.

Ausfallen wird es aller Voraussicht nach für längere Zeit. Auf den kursierenden Bildern sind verbogene Ladeklappen und auf dem Boden aufgesetzte Triebwerke zu sehen. Wie schwer die Schäden genau sind, ist bisher aber auch noch nicht bekannt. Für die Lufthansa ist die Angelegenheit aber in jedem Fall wenig erfreulich.

 

Die Lufthansa-Aktionäre bewahren Ruhe

 

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An der Börse scheint man jedoch wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen, dass niemand zu Schaden gekommen ist und der Unfall ohne Passagiere an Bord geschah. Die Lufthansa hatte definitiv bereits größere Krisen zu meistern. Die Aktie reagierte nicht weiter und auch heute tappt das Papier im frühen Handel auf der Stelle. 8,43 Euro standen zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels auf dem Ticker. Den durch den Irankrieg bedingten Einbruch konnten die Bullen mittlerweile zumindest teilweise wieder aufholen.

 

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05.06.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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