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Noch vor dem Wochenende steht bei der Lufthansa der nächste Pilotenstreik an, bei dem der Nahe Osten zunächst ausgeklammert wird

Bewegung scheint es im Streit zwischen Lufthansa und Gewerkschaft nicht zu geben

NTG24 - Noch vor dem Wochenende steht bei der Lufthansa der nächste Pilotenstreik an, bei dem der Nahe Osten zunächst ausgeklammert wird

 

Nach dem Ausbruch des Irankriegs hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) Streiks im laufenden Arbeitskampf mit der Lufthansa zunächst zurückgestellt. Nun aber werden über 5.000 Beschäftigte bei der Lufthansa-Kerngesellschaft, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline bereits ab dem morgigen Donnerstag zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen.

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Eine Besonderheit dabei ist jedoch, dass der Nahe Osten von diesen Maßnahmen zunächst ausgeschlossen werden soll. Es muss in der Region also niemand befürchten, aufgrund des Streiks nicht ausreisen zu können. Überall sonst müssen Reisende sich jedoch auf Verzögerungen und Ausfälle bei der Lufthansa (DE0008232125) im großen Stil einstellen.

Die VC setzt damit einen schon seit Längerem stattfindenden Streit fort, bei dem vor allem die betriebliche Altersvorsorge im Vordergrund steht. Bisherige Verhandlungen seien ergebnislos verlaufen und es nütze nichts, wenn die Gegenseite nur Gesprächsbereitschaft signalisiere. Reden möchte man erst dann wieder, wenn der Arbeitgeber ein „verhandlungsfähiges Angebot“ vorlegt.

 

 

 

Die Lufthansa sieht dafür allerdings nicht den notwendigen finanziellen Spielraum. Vorgeschlagen hatte der Konzern zuletzt kostenneutrale Reformen der Betriebsrente und im Anschluss eine Neuorganisation des Flugbetriebs mit Hilfe eines externen Moderators. Konzernchef Carsten Spohr verbindet dies auch mit Karrierechancen für Piloten, welche für viele ohnehin interessanter seien als das bereits recht ansehnliche Betriebsrentensystem.

 

Lufthansa: Keine Einigung in Sicht

 

Offensichtlich waren die Arbeitnehmervertreter damit noch lange nicht zufrieden und so geht der Streit nun in die nächste Runde. In der kommenden Woche stimmt zudem auch die Tochter Eurowings über mögliche Streiks ab. Es bleibt also eher ungemütlich bei der Lufthansa, woran die Anleger sich aber schon gewöhnt zu haben scheinen. Die Aktie konnte am Mittwoch mit leichten Zugewinnen in den Handel starten und die 8-Euro-Linie damit knapp behaupten.

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11.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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