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Gerade erst freuten die Anleger der Lufthansa über die Waffenruhe im Nahen Osten, da drohen streikbedingt schon wieder Flugausfälle

Das Kabinenpersonal der Lufthansa legt am Freitag die Arbeit nieder

NTG24 - Gerade erst freuten die Anleger der Lufthansa über die Waffenruhe im Nahen Osten, da drohen streikbedingt schon wieder Flugausfälle

 

Als am Mittwoch bekannt wurde, dass die USA, Israel und der Iran eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbarten, sorgte dies für kollektive Erleichterung an den Börsen. Die Hoffnung war groß, dass sich nun auch eine tragfähige Einigung finden ließe und der Krieg damit beendet werden könnte. Das wäre auch wichtig für die Lufthansa, welche mit etlichen Flugausfällen aufgrund des Konflikts zu kämpfen hat.

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Doch bevor die Anleger der Lufthansa (DE0008232125) auf eine Wiederaufnahme von Verbindungen in den Nahen Osten träumen könnten, stehen nun erst einmal weitere Ausfälle in der Heimat an. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ruft die Gewerkschaft Ufo das Kabinenpersonal am Freitag von 0.01 Uhr bis 22 Uhr zum Streik auf. Sämtliche Abflüge von Frankfurt und München sollen davon betroffen sein.

Gleichzeitig ist vorgesehen, dass das Personal der Cityline an gleich neun deutschen Flughäfen die Arbeit niederlegen wird. Die Gewerkschaft begründet dieses Vorgehen damit, dass die Lufthansa es bisher nicht einmal geschafft habe, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Angestrebt wird von der Ufo ein neuer Manteltarifvertrag, der für eine bessere Planbarkeit von Einsätzen sowie längere Kündigungsfristen sorgen soll.

 

Die Lufthansa kommt nicht zur Ruhe

 

Im Arbeitskampf befindet sich derzeit auch noch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, welche von der Lufthansa Nachbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge einfordert. Eine Einigung zeichnete sich zuletzt auch dort nicht ab. So ist wohl weiterhin mit Ausfällen zu rechnen und derweil scheint die Waffenruhe im Nahen Osten eher brüchiger Natur zu sein. Die beteiligten Parteien warfen sich nur Stunden nach Verkünden der Waffenruhe schon gegenseitig Verletzungen der Vereinbarung vor.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Lufthansa-Aktie konnte am Mittwoch zwar dennoch profitieren, doch heute Morgen scheint sich keine weitere Aufwärtsbewegung abzuzeichnen. Der Kurs landete im frühen Handel bei 7,95 Euro. Das sind zwar sieben Prozent mehr als noch vor einer Woche. Es reicht aber noch nicht, um wieder Regionen oberhalb von 9 Euro zu erreichen, wo die Lufthansa noch vor Ausbruch des Irankriegs unterwegs war. Die ständige Gefahr von Flugausfällen begleitet Aktie und Unternehmen weiterhin.

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10.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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