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Die Lufthansa will aus ihrer Sicht verantwortungslose Streiks des Bodenpersonals nicht hinnehmen und mit zusätzlichen Flügen gegensteuern

Trotz zusätzliche Bemühungen sind bereits Flüge der Lufthansa ausgefallen

NTG24 - Die Lufthansa will aus ihrer Sicht verantwortungslose Streiks des Bodenpersonals nicht hinnehmen und mit zusätzlichen Flügen gegensteuern

 

Für den heutigen Freitag rief die Gewerkschaft Ufo zu einem großen Warnstreik bei gleich zwei Airlines des Konzerns auf. In Frankfurt und München sollen sämtliche Abflüge der Kernmarke verhindert werden. An insgesamt neun Flughäfen sollen zudem Maschinen von Lufthansa Cityline am Boden bleiben. Damit will das Unternehmen sich aber nicht einfach abfinden.

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Stattdessen kündigte die Lufthansa (DE0008232125) an, mit zusätzlichen Flügen ihrer anderen deutschen und europäischen Airlines gegenlenken zu wollen. Ähnlich ging der Konzern bereits im letzten Streik vor, konnte dadurch die Lage aber nur etwas entschärfen. Trotz zusätzlicher Flüge und zum Teil größerer Flugzeuge fiel etwa die Hälfte der Verbindungen aus.

Wie viele es im aktuellen Fall sein mögen, bleibt noch abzuwarten. Spürbar wird der Streik für die Lufthansa aber wohl sein. Denn wie das „Handelsblatt“ berichtet, wurden bereits am Donnerstag erste Flüge gestrichen. Das Unternehmen kritisierte gleichzeitig das Vorgehen der Gewerkschaft deutlich.

 

 

 

Der Streik treffe Reisende im Rückreiseverkehr nach Ostern besonders hat. Zudem kämpfe die Lufthansa momentan ohnehin mit geopolitischen Herausforderungen und extremen Preissprüngen für Kerosin. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsniederlegung des Bodenpersonals als „verantwortungslos“ bezeichnet. Nach einer Annäherung klingt das eher nicht.

 

Die Lufthansa-Aktie bleibt am Boden

 

Die Anleger reagierten bisher eher gelassen auf den neuerlichen Streik. Derartige Vorkommnisse sind für das Unternehmen historisch betrachtet auch nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches. Dank der Waffenruhe im Nahen Osten zeigt der Kurs sich wieder etwas fester, blieb mit 7,88 Euro am Freitagmorgen aber auf einem sehr überschaubaren Niveau. Je länger der Arbeitskampf andauert und je mehr Flüge deshalb ausfallen, desto größer wird auch die Gefahr, dass die Aktionäre das Ganze nicht länger hinnehmen werden. Daneben setzen der Aktie zahlreiche weitere Belastungsfaktoren zu.

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10.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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