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Die Gewerkschaft IG Metall ist nicht begeistern von den Sparplänen bei Mercedes-Benz und ruft zu bundesweiten Protesten auf

Nicht jeder möchte bei Mercedes-Benz für das gleiche Geld mehr arbeiten

NTG24 - Die Gewerkschaft IG Metall ist nicht begeistern von den Sparplänen bei Mercedes-Benz und ruft zu bundesweiten Protesten auf

 

Mercedes-Benz richtete sich in der vergangenen Woche in einem Brief an die eigene Belegschaft und sprach dabei davon, dass die Lage in Deutschland noch immer „dramatisch“ sei. Darauf begründet der Konzern dann auch weitere Sparmaßnahmen. Auf eine Sonderzahlung im Juli sollen die allermeisten Beschäftigten verzichten und auch darüber hinaus wird der Gürtel wohl enger geschnallt.

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Im Brief von Mercedes-Benz (DE0007100000) heißt es, dass Strukturen verschlangt und Kosten reduziert werden müssen. Wörtlich steht laut „Handelsblatt“ im Schriftstück: „Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten“. Ob mit „wir“ auch der Vorstand gemeint ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.

 

 

 

Begeistert ist von der Idee in der Belegschaft wohl nicht jeder. Die Gewerkschaft IG Metall kündigte Widerstand sowie einen heißen Sommer und Herbst an. Proteste richten sich gegen die gesamte Autobranche, doch Mercedes-Benz gerät nach den jüngsten Sparplänen als erstes ins Visier. Für den kommenden Freitag ist ein bundesweiter Aktionstag geplant. Es soll sich nur um den „Auftakt“ handeln.

Rückendeckung gibt es vom Gesamtbetriebsrat bei Mercedes-Benz. Dort wird damit argumentiert, dass Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation, technologische Stärke, attraktive Produkte und die Kompetenz der Angestellten entstehe. Immer neue Sparrunden und „pauschale Belastungsverschiebungen“ werden hingegen nicht als der richtige Weg angesehen.

 

Das könnte ungemütlich für Mercedes-Benz werden

 

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Auch auf Seiten der Anleger würde manch einer sich mehr Mut zum Wachstum von Mercedes-Benz wünschen. Mit neuen Sparplänen konnte die Aktie zuletzt nicht wieder in höhere Gefilde befördert werden. Nun ist auch noch eine Protestwelle absehbar, welche die Kosten im Zweifel sogar noch in die Höhe treiben könnte. Ein einfacher Ausweg zeichnet sich nicht am Horizont ab und aus Anlegersicht ist eine gesunde Portion Vorsicht wahrscheinlich nicht verkehrt.

 

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02.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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