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Meta arbeitet wohl an neuen Systemen für seine smarten Brillen, mit denen sich in Zukunft Gesichter erkennen lassen könnten

Bei der genauen Ausgestaltung scheint Meta noch etwas zu feilen

NTG24 - Meta arbeitet wohl an neuen Systemen für seine smarten Brillen, mit denen sich in Zukunft Gesichter erkennen lassen könnten

 

Zumindest kurzzeitig konnte Meta mit seinen smarten Brillen für einen Hype sorgen und die Absatzzahlen dank starker Präsenz in den sozialen Medien ankurbeln. Das Ganze hat sich mittlerweile wieder etwas gelegt, doch hinter den Kulissen wird fleißig weiter an der Software gefeilt. Offenbar hat der Hersteller auch schon die nächsten neuen Features in der Schublade.

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Laut einem Bericht der „New York Times“ arbeitet Meta (US30303M1027) bereits seit Anfang letzten Jahres an einer Funktion, mit der die smarten Brillen Gesichter erkennen und identifizieren können. Allerdings scheint es noch offene Fragen bezüglich der genauen Ausgestaltung zu geben. Meta will wohl vorsichtig vorgehen, auch aufgrund offener Fragen zum Datenschutz.

Angedacht ist aber dem Bericht zufolge ohnehin nicht, dass Nutzer mit der Funktion wahllos fremde Passanten identifizieren können, auch wenn dies rein technisch wohl möglich wäre. Die Erkennung soll sich auf Menschen beschränken, die dem Nutzer bereits bekannt sind. Darüber hinaus könnten Personen mit öffentlichen Profilen bei Diensten wie Instagram berücksichtigt werden.

 

 

 

Die Gesichtserkennung ist für Meta nicht vollkommen neu. In der Vergangenheit setzte der Konzern sich damit bereits in die Nesseln. Ein etwas zu großzügiges Erkennen von biometrischen Daten führte zu heftiger Kritik und letztlich mussten milliardenschwere Zahlungen geleistet werden. Wohl auch deshalb will der Konzern beim nächsten Anlauf vorsichtiger vorgehen und unter anderem die Vorzüge für Menschen mit Sehbehinderung in den Vordergrund stellen.

 

Meta auf dünnem Eis

 

Ob Meta mit einer solchen Funktion Erfolge feiern und juristische Auseinandersetzungen vermeiden kann, wird sehr von der genauen Ausgestaltung abhängen. Gelingen muss die Identifizierung mit möglichst wenigen Daten. Unbedingt vermieden werden muss hingegen das Sammeln biometrischer Daten von Passanten. Zudem bleibt die Frage offen, wie ein Missbrauch eines solchen Systems zuverlässig verhindert werden kann. Solange es auf solche Fragen keine Antworten gibt, wäre eine Einführung der Funktion aus Anleger sich eher als Risiko denn als Chancen zu verstehen.

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17.02.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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