Allem Anschein nach setzt Meta im Bereich VR und Metaverse weiterhin die Schere an, während etliche Milliarden in den Ausbau von KI-Rechenzentren fließen
Bei Meta verschieben sich die Prioritäten
Im Oktober 2021 benannte sich Facebook in Meta um, womit der Konzern ein deutliches Zeichen setzen wollte. Die Zeiten des großen Wachstums in sozialen Medien schien vorbei zu sein, auch aufgrund der immer stärkeren Konkurrenz in Form von TikTok und Co. Die Zukunft sollte ganz im Zeichen des Metaverse stehen, einem Herzensprojekt von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Versenkt wurden dabei in den letzten Jahren etliche Milliarden. Verluste nahm Meta (US30303M1027) in Kauf und rechnete fest damit, dass sich die Wette eines Tages auszahlen würde. Doch mittlerweile scheint man in der Chefetage anders über das Thema zu denken. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Anstrengungen in der Metaverse-Sparte deutlich zurückgefahren. Nun berichtet die „Ney York Times“ über weitere Pläne für Stellenstreichungen im großen Stil.
Allem Anschein nach sollen rund zehn Prozent der insgesamt 15.000 Mitarbeiter ihren Hut nehmen müssen. Meta bestätigte das Ganze bislang nicht. In einem internen Memo wird aber wohl zu einer Belegschaftsversammlung am heutigen Mittwoch aufgerufen. Technologiechef Andrew Bosworth fordert das persönliche Erschienen der Adressaten und bezeichnet das ganze als das „wichtigste“ Treffen des Jahres, ohne weiter ins Detail zu gehen.
Meta setzt voll auf KI
Es bleibt noch abzuwarten, ob die aktuellen Spekulationen sich letztlich bestätigen werden. Doch unabhängig davon gilt es längst als offenes Geheimnis, dass Meta schlicht das Interesse am Metaverse verloren hat. Hohe Kosten im Bereich werden nicht länger einfach hingenommen. Schließlich wird das Geld dringend benötigt, um Rechenzentren aufzubauen und damit im Rennen mit OpenAI, Google, Amazon und weiteren Tech-Giganten bestehen zu können.
Den Anlegern stellt sich dabei natürlich die große Frage, ob Meta mit seinem Kurs auf dem richtigen Weg sein mag. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass der Konzern mit seinem Metaverse weitgehend auf dem Holzweg war. Wie wenig gefragt VR-Brillen in der Breite der Bevölkerung sind, das bekam auch Apple mit der gefloppten Vision Pro zu spüren. Ob Meta mit seinen KI-Vorhaben allerdings an der Speerspitze bleiben und dort endlich für neue Umsatzsprünge sorgen kann, das ist noch längst nicht in trockenen Tüchern.
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15.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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