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Schon nach wenigen Tagen schaltet Meta den Dienst Muse Image wieder ab und reagiert damit auf massive Proteste im Netz

Meta begründet den Schritt mit Bedenken in Sachen Datenschutz

NTG24 - Schon nach wenigen Tagen schaltet Meta den Dienst Muse Image wieder ab und reagiert damit auf massive Proteste im Netz

 

Erst am vergangenen Dienstag startete Meta seinen Dienst „Muse Image“. Dahinter verbigt sich ein KI-Bildgenerator, der mit Bildern von Instagram trainiert wurde. Nur wenige Tage später schaltete die Facebook-Mutter das Ganze aber schon wieder ab und reagiert so auf massive Proteste im Netz.

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Letztere entstanden vor allem deshalb, weil Meta (US30303M1027) von der Zustimmung der Nutzer einfach bequem ausging und lediglich die Option schaffte, auf Wunsch die Zustimmung zu verweigern (Opt-out). Dagegen lief unter anderem die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA Sturm. Zusammen mit zahlreichen Prominenten rief jene dazu auf, die automatische Zustimmung wieder zu beenden, welche als völlige Fehleinschätzung der öffentlichen Stimmung angesehen wurde.

 

 

 

Meta geht mit der Abschaltung noch einen Schritt weiter und schaltet den Dienst nur wenige Tage nach der Vorstellung schon wieder ab. Der Konzern reagiert damit nach eigenem Bekunden auf Bedenken in Bezug auf den Datenschutz. Vermutlich dürfte aber auch der Shitstorm im Netz eine Rolle gespielt haben.

KI-Funktionen sind bei weiten Teilen der Nutzer noch immer nich so beliebt, wie mancher Konzern es sich vielleicht wünschen würde. Das bekam zuvor auch schon xAI von Elon Musk zu spüren. Nachdem bekannt wurde, dass der KI-Assistent Grok munter sexualisierte Bilder con Kindern, Jugendlichen und anderen Menschen erstellen konnte, folgte darauf Entrüstung, bis schließlich die Möglichkeiten zu Jahresbeginn eingeschränkt wurden.

 

Meta braucht Argumente

 

Mehr noch als andere Unternehmen ist Meta abhängig davon, tatsächliche Nutzer von KI-Funktionen zu überzeugen und auf diesem Wege irgendwann auch neue Umsätze zu erzielen. Bisher sind die Erfolge in dieser Hinsicht noch eher überschaubar. Die Anleger stört es nur geringfügig, da gleichzeitig auch in spannende und weniger vom Sentiment der Bevölkerung abhängige Investitionen getätigt werden, beispielsweise in KI-Hardware. Der Aktie sind dennoch seit Längerem keine Rekorde mehr vergönnt. Am Wochenende standen noch 669,21 US-Dollar auf dem Ticker.

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13.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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