Mit dem neuesten Super-Mario-Film landet Nintendo erneut einen großen Erfolg, doch die Aktie profitiert nur geringfügig
Die Anleger bleiben skeptisch gegenüber Nintendo
Nach rund drei Wochen in den Kinos liefert „Der Super Mario Galaxy Film“ beeindruckende Zahlen ab. Damit knüpfen Nintendo und Illumination an den Erfolg des Vorgängers an und die Kosten dürfte das Machwerk längst wieder eingespielt haben. Gleichzeitig feierte Nintendo mit „Pokémon Pokopia“ einen großen Überraschungserfolg.
Laut Daten von „Deadline“ spielte der neueste Super-Mario-Film in seinen ersten drei Wochen weltweit knapp 750 Millionen US-Dollar ein. Damit avancierte der Streifen zum bisher erfolgreichsten Film des laufenden Jahres. Zusammen mit dem Vorgänger, der 1,36 Milliarden Dollar einspielen konnte, belaufen die Einnahmen des Franchises sich nun auf mehr als zwei Milliarden Dollar. Damit handelt es sich um eine der erfolgreichsten Animations-Serien aller Zeiten.
Trotz eher mauer Kritiken kommt Mario bei den Zuschauern also hervorragend an, was Nintendo (JP3756600007) natürlich ansehnliche Gewinne bescheren dürfte. Parallel dazu gelang mit „Pokémon Pokopia“ ein enormer Überraschungserfolg für die Switch 2 und „Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden“ scheint ebenfalls gut anzukommen. Doch all das reicht noch nicht aus, um der Aktie wieder Rückenwind zu bescheren.
Zu groß ist die Sorge, dass die Speicherkrise bei Nintendo bleibende Spuren hinterlassen wird. Dadurch bedingt haben die Margen bei der Hardware vermutlich bereits deutlich nachgelassen. Experten rechnen mit einer baldigen Preiserhöhung, was dann die Absatzzahlen schmälern und damit die für Software-Verkäufe wichtige Installationsbasis zurückhalten könnte. Diese Befürchtung können die Börsianer nicht abschütteln. Die Nintendo-Aktie notierte am Montagmorgen mit 45,76 Euro gut sechs Prozent tiefer als vor dem Start des neuesten Mario-Kinofilms.
Nintendo tut sich schwer an der Börse
Der Nintendo-Aktie dürften auch noch eher maue Absatzzahlen aus dem vierten Quartal nachhängen. Die gesamte Branche steht derzeit unter Druck und eine erneut hohe Inflation könnte diesen Trend noch weiter verstärken. Daher überrascht es nicht, dass die Anleger sich trotz diverser Erfolgsmeldungen vornehm zurückhalten. Ob dies vielleicht etwas übervorsichtig sein mag oder nicht, kann nur die Zeit zeigen. Die Warnsignale aus Richtung von Speicherpreisen und Geopolitik sind aber leider nicht zu übersehen.
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20.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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