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Die Umsätze von Novo Nordisk sollen stärker als bisher gedacht nachgeben und die Aktie reagiert darauf mit einem veritablen Kurssturz

Auch Abnehmtabletten scheinen Novo Nordisk die Bilanz nicht retten zu können

NTG24 - Die Umsätze von Novo Nordisk sollen stärker als bisher gedacht nachgeben und die Aktie reagiert darauf mit einem veritablen Kurssturz

 

Die Novo Nordisk-Aktie startete mit viel Schwung und positiven Schlagzeilen ins neue Jahr. Bereits im Dezember konnten die Dänen in den USA eine Zulassung für eine Tablettenform des Abnehmmittels Wegovy erhalten. Im Januar folgte der Marktstart, womit man der Konkurrenz einen großen Schritt voraus ist. Die Anleger versprühten zunächst Begeisterung; der Aktienkurs schoss in die Höhe.

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Doch spätestens mit den kürzlich vorgestellten Prognosen erhielt die Stimmung an der Börse wieder einen kräftigen Dämpfer. Novo Nordisk (DK0062498333) rechnet für das laufende Jahr mit erheblichen Belastungen durch die immer stärkere Konkurrenz. Außerdem wird vor negativen Effekten durch US-Pläne zur Senkung von Medikamentenpreisen gerechnet. Die Umsätze sollen 2026 im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt wohl um fünf bis 13 Prozent sinken.

Das ist für die Anteilseigner eine mehr als bittere Pille. Kleinere Umsätze wurden zwar bereits fest erwartet. Analysten hatten aber nur ein moderates Minus von 1,4 Prozent auf ihren Zetteln stehen. Die nun veröffentlichte Prognose lässt vermuten, dass Novo Nordisk eine ganze Ecke schlechter als gedacht dasteht. Offenbar rechnen die Verantwortlichen auch nicht damit, dass Wegovy-Tabletten daran nachhaltig etwas ändern können.

 

Novo Nordisk auf Talfahrt

 

Dass im zurückliegenden Jahr die Umsätze um sechs Prozent auf umgerechnet 41,4 Milliarden Euro steigen konnten und der Nettogewinn um ein Prozent auf 13,7 Milliarden Euro kletterte, konnte die Börsianer letztlich auch nicht beruhigen. Zwar erfüllt Novo Nordisk damit die eigene Prognose. Jene musste allerdings im November nach unten korrigiert werden. Der Eindruck eines drohenden Schrumpfkurses verschwindet daher nicht.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Reaktion an der Börse hätte deutlicher kaum ausfallen können. Am Dienstag stürzten die in den USA gehandelten ADRs um 14,6 Prozent auf 50,30 US-Dollar ab. Nachbörslich wurde auch die 50-Dollar-Marke wieder unterschritten. Jegliche Euphorie scheint wie weggeblasen zu sein. Novo Nordisk bläst aus Politik und Konkurrenz ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Dem scheint man auch mit Abnehmtablette nicht genug entgegenzusetzen haben.

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05.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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