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Mehrere US-Bundesstaaten wollen den Merger von Paramount und Warner Bros. per Klage stoppen

Paramount und Warner Bros. halten an ihren Plänen dennoch fest

NTG24 - Mehrere US-Bundesstaaten wollen den Merger von Paramount und Warner Bros. per Klage stoppen

 

Mit immer höheren Geboten konnte sich Paramount im Ringen um Warner Bros. letztlich gegen Netflix durchsetzen. Rund 110 Milliarden US-Dollar sollen für die Übernahme fließen, welche aber dennoch noch nicht in trockenen Tüchern ist. Gleich mehrere US-Bundesstaaten kündigten an, gegen die Pläne vorgehen zu wollen.

Darunter sind Kalifornien und New York, wie das „Handelsblatt“ unter Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Insider rechnen damit, dass im Laufe der kommenden Wochen eine entsprechende Klage eingereicht werden wird. Wie jene im Detail aussehen mag, bleibt noch abzuwarten.

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Paramount (US69932A2042) selbst sieht die Übernahme von Warner Bros. (US9344231041) nach wie vor als förderlich für den Wettbewerb an. In einem Vorgehen gegen das Vorhaben erkennt der Mediengigant einen ungerechtfertigten Vorteil für Netflix. Daher werde man sich auch entschieden gegen jeden Versuch wehren, die Fusion noch zu Fall zu bringen. Beliebt ist das Ganze derweil nicht. In Hollywood sorgen sich zahlreiche Schauspieler und Autoren um ihre Zukunft.

An der Börse werden die jüngsten Berichte ernst genommen. Die Aktie von Paramount reagierte am Freitag mit Verlusten von 6,7 Prozent. Der Aktienkurs von Warner Bros. wurde um 3,6 Prozent in Richtung Süden befördert. Bisher war die Übernahme fest eingepreist und sollte daran noch einmal gerüttelt werden, und sei es nur in Form zusätzlicher Auflagen, könnte eine Neubewertung anstehen.

 

Paramount braucht einen langen Atem

 

Wie die Angelegenheit ausgehen mag, steht noch in den Sternen. Allein aufgrund des enormen Volumens der Übernahme ist aber davon auszugehen, dass es noch etwas dauern könnte, bis die Transaktion über die Bühne gebracht werden kann. Für Anleger entstehen dadurch kaum zu kalkulierende Unsicherheiten und es ist keine Schande, es sich auf der Seitenlinie einzurichten. Zumal der Hype um die Aktien ohnehin längst nachgelassen hat.

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08.06.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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