Porsche legt ernüchternde Zahlen vor und stellt für das laufende Jahr auch keine echte Besserung in Aussicht
Der Turnaround von Porsche lässt weiter auf sich warten
Überraschend kam es für die Aktionäre nicht, dass die Porsche AG heute Morgen schwache Zahlen vorlegte. Die gestrige Zahlenvorlage von Volkswagen nahm dies bereits vorweg, zudem zeichnete sich der Trend schon seit Monaten ab. Enttäuschend ist aber, dass der Sportwagenbauer auch für die absehbare Zukunft bestenfalls geringe Verbesserungen erkennen lässt.
Im vergangenen Geschäftsjahr gingen die Umsätze der Porsche AG (DE000PAG9113) von 40,1 Milliarden Euro aus dem Vorjahr auf nur noch 36,3 Milliarden Euro zurück. Das Ebitda stürzte auf 413 Millionen Euro und beträgt damit nur noch einen Bruchteil der 5,6 Milliarden Euro aus 2024. Die Ebitda-Marge fiel von 22,7 auf 13,3 Prozent zurück.
Hinsichtlich des Ausblicks für 2026 gab es ebenfalls keine sensationellen Neuigkeiten. Porsche spricht von weiterhin „herausfordernden Marktbedingungen“ und meint damit unter anderem das schwache Luxussegment in China, diverse Preiskämpfe und Zollunsicherheiten in den USA. Der Krieg im Nahen Osten findet nicht einmal Berücksichtigung. Da dort Sportwagen recht beliebt sind, dürfte der Konflikt für Porsche kaum positive Auswirkungen haben.
Porsche schont die Aktionäre
Vielleicht etwas positiv überrascht mag mancher Anleger über den Dividendenvorschlag gewesen sein. Eigentlich folgt Porsche bei den Ausschüttungen der Vorgabe, 50 Prozent der Gewinne für die Dividende einzusetzen. Wäre der Konzern dieser Vorgabe gefolgt, so wäre die Dividende wohl um knapp 90 Prozent eingestürzt. Doch es bleibt bei einem Minus von „nur“ 56 Prozent.
Vorgeschlagen werden sollen auf der Hauptversammlung 1,01 Euro je Vorzugsaktie, obschon der Konzern nur einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,48 Euro erzielen konnte. Das scheint ein wenig wie ein Trostpflaster zu wirken. Die Aktie der Porsche AG konnte sich heute kurz nach Handelsbeginn um 2,4 Prozent auf 38,65 Euro verbessern. Damit kündigt sich in der Charttechnik aber ebenfalls noch lange keine Trendwende an.
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12.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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