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RTL schwächelt weiter beim Werbegeschäft im linearen Fernsehen, will mit Streaming aber schon in diesem Jahr die Wende schaffen

Sparpläne und weiteres Online-Wachstum sollen RTL auf Wachstumskurs bringen

NTG24 - RTL schwächelt weiter beim Werbegeschäft im linearen Fernsehen, will mit Streaming aber schon in diesem Jahr die Wende schaffen

 

Das lineare Fernsehen verlor im vergangenen Jahr weiter an Bedeutung, und das in Zeiten einer ohnehin bestehenden Konjunkturflaute. Das bekam der Sender RTL deutlich zu spüren. Dort mussten im Jahr 2025 weitere Rückgänge verkraftet werden. In Richtung Zukunft blickt das Management aber trotzdem mit Optimismus.

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Die Zahlen für 2025 bieten den Anlegern von RTL (LU0061462528) erstmal wenig Grund zur Freude. Die Umsätze knickten um 3,8 Prozent auf 6,02 Milliarden Euro ein und das Ebitda gab um etwas mehr als acht Prozent auf 661 Millionen Euro nach. Besonders beim linearen Fernsehen verliert die Sendeanstalt an Boden, wenn auch nicht unbedingt an Marktanteilen.

Folgerichtig verlagert der Fokus sich noch mehr in Richtung Streaming. Dort konnte RTL die Umsätze im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 509 Millionen Euro steigen. Die Zahl der zahlenden Abonnenten stieg um 19,2 Prozent auf 8,1 Millionen. Zwar mussten dennoch Verluste in Höhe von 47 Millionen Euro in dieser Sparte verzeichnet werden. In diesem Jahr soll es aber erstmals Gewinne geben, die dann bei 25 bis 50 Millionen Euro liegen könnten.

 

Große Pläne bei RTL

 

Weitere positive Impulse erhofft sich RTL von einem verstärkten KI-Einsatz und Kosteneinsparungen. Zudem werden Synergieeffekte durch die beabsichtigte Übernahme von Sky erwartet. Im laufenden Jahr soll das Ebitda auf rund 725 Millionen Euro zulegen und mittelfristig werden an dieser Stelle sogar eine Milliarde Euro angepeilt. Tatsächlich konnten die Werbeumsätze aus dem Digitalbereich im letzten Jahr bereits deutlich zulegen. Noch ließen sich Rückgänge im TV-Geschäft damit jedoch nicht ausgleichen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeBei den Anlegern kam vor allem der Ausblick von RTL gut an. Die Aktie reagierte am Donnerstag mit Aufschlägen von 3,7 Prozent und der Kurs kletterte bis auf 36,30 Euro. Zwar bleibt die Ausgangslage herausfordernd, muss die Sendeanstalt im Streaming-Segment doch mit Giganten wie Netflix und Amazon konkurrieren. Der Fokus auf lokale Inhalte scheint aber Früchte zu tragen und die Popularität des Angebots zu steigern.

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14.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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