Trotz Irankrieg beißt sich die Aktie von Rheinmetall an charttechnischen Widerständen die Zähne aus
Rheinmetall gelingt der Ausbruch nicht
In der Vergangenheit sorgten Konflikte und Eskalationen recht zuverlässig dafür, dass Rüstungsaktien auf die Kauflisten der Börsianer rutschten. So war es auch am Montagmorgen der Fall, doch bei der Aktie von Rheinmetall reichte es noch nicht, um die Aktie wieder in höhere Kursregionen zu heben.
Zwar konnte die Aktie von Rheinmetall (DE0007030009) gestern kurz nach Handelsbeginn um rund fünf Prozent zulegen. Dort bekam sie es aber mit der 100-Tage-Linie zu tun, die sich als heftiger Widerstand erwies. Knapp oberhalb von 1.740 Euro prallte das Papier regelrecht nach unten ab und landete zu Handelsschluss bei nur noch 1.627,50 Euro. Damit musste letztlich sogar ein Tagesverlust von gut zwei Prozent verdaut werden.
Auch die Meldung darüber, dass die Übernahme der Marinesparte der Bremer Werftengruppe Lürssen perfekt ist, half da offensichtlich nicht weiter. Das ist auch keine Überraschung, da die Anleger damit ohnehin fest rechneten. Schneller als sonst scheint sich aber die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Konflikt im Nahen Osten Rheinmetall nicht automatisch neue Aufträge beschert.
Hochgehalten wird aber der Drang für Staaten auch in anderen Regionen, ihre Bemühungen um Aufrüstung weiter zu verfolgen und dahingehend nicht nachzulassen. Der Irankrieg bringt für Rheinmetall letztlich keine neuen Impulse mit sich. Das Geschehen im Nahen Osten ist aber eine Erinnerung daran, dass die Auftragsbücher des Konzerns auch in den kommenden Jahren gut gefüllt bleiben dürften.
Rheinmetall bleibt im Wachstumstrend
Die Anleger tunt sich noch immer etwas schwer mit der Rheinmetall-Aktie, doch ernsthaft in Bedrängnis gerät das Papier weiterhin nicht. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt aktiv und solange es auf fundamentaler Seite Wachstum zu bewundern gibt, dürfte sich daran auch sehr wahrscheinlich nichts ändern. Auch wenn sich keine Garantien für Kursgewinne aussprechen lassen, so besteht in Kursrückgängen weiterhin eine potenzielle Chance zum Einsteigen oder Aufstocken.
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03.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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