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Einstiegschancen bei Rheinmetall, Optimismus bei TUI, Nvidia bleibt beliebt unter Analysten und auch Bayer steht wieder höher im Kurs

Bei diesen Aktien erkennen Analysten noch viel Aufwärspotenzial

NTG24 - Einstiegschancen bei Rheinmetall, Optimismus bei TUI, Nvidia bleibt beliebt unter Analysten und auch Bayer steht wieder höher im Kurs

 

Die letzten Wochen verliefen an der Börse nicht nur angenehm. Zu tun bekamen es die Anlegerinnen und Anlegern zuweilen mit spürbaren Korrekturen und zuweilen auch Sorgen darum, dass damit manche Rallye vor dem Ende stehen könnte. Doch gibt es auch einige Aktien, bei denen niedrigere Kurse vor allem als willkommene Einstiegschance verstanden werden.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAls ein heißer Kandidat für ein Comeback wird beispielsweise die Aktie von Rheinmetall (DE0007030009) gehandelt. Spekulationen und Hoffnungen auf einen baldigen Frieden in der Ukraine haben dem Rüstungssegment den Rückenwind genommen. Allerdings sind die Experten sich recht einig darüber, dass Aufwärtspotenzial selbst dann weiter besteht, sollten die Waffen in der Ukraine tatsächlich schweigen. Noch dazu fehlt es bisher an klaren Signalen aus dem Kreml, dass die in Europa ausgeklügelten Friedenspläne auch tatsächlich zum Erfolg führen können.

 

 

 

Die Analysten lassen sich von teils deutlichen Rückschlägen nicht weiter beeindrucken und blicken stattdessen auf den jüngsten milliardenschweren Auftrag der Bundeswehr für Schützenpanzer, der Rheinmetall und KNDS zugesprochen wurde. Die höchsten Kursziele liegen bei 2.200 Euro, was verglichen mit dem letzten Schlusskurs bei 1.560 Euro ein Erholungspotenzial um satte 40 Prozent in Aussicht stellt. Die Märkte behandeln die Rheinmetall-Aktie dennoch mit einiger Skepsis. Auf Wochensicht ging es um 2,6 Prozent in Richtung Süden.

 

TUI zeigt Mut

 

Die Aktie von TUI (DE000TUAG505) wird von einigen Analysten schon länger als unterbewertet angesehen, und die Entwicklungen der letzten Tage scheinen dem Recht zu geben. Nach einer schwachen Phase von August bis Anfang November konnte der Titel sich wieder deutlich verbessern und in dieser Woche auch die wichtige Marke bei 9 Euro überspringen. Mit einem Schlusskurs von 9,20 Euro wurde am Freitag sogar am 52-Wochen-Hoch gekratzt, welches bei 9,31 Euro anzutreffen ist.

Gewürdigt wird damit der anhaltende Boom in der Reisebranche und vielleicht auch ein wenig der Mut von TUI selbst. Der Reiseveranstalter tritt immer selbstbewusster auf und öffnete kürzlich bereits Buchungen für das Wintergeschäft im kommenden Jahr sowie die Ostersaison im Jahr 2027. Dem Unternehmen zufolge sind die Kunden weitaus planungsfreudiger als in der Vergangenheit, und dem soll nun Rechnung getragen werden. Damit wird zumindest impliziert, dass es bei kommenden Zahlen manche positive Überraschung geben könnte.

 

Nvidia: Kein Grund zum Zweifeln?

 

Bei Nvidia (US67066G1040) bekamen die Aktionäre schon seit knapp zwei Monaten keine neuen Kursrekorde zu sehen. Stattdessen verfestigt sich immer mehr ein leichter, aber dennoch spürbarer Trend in Richtung Süden. Sichtbar werden dabei zunehmende Zweifel daran, ob das rasante Wachstumstempo im KI-Segment noch lange beibehalten werden kann. Unter den Analysten herrscht diesbezüglich weiterhin Optimismus, ganz besonders im Falle der Nvidia-Aktie.

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Das Analysehaus Bernstein Research erkennt keinerlei Grund für Zweifel und spricht bei der Nvidia-Aktie von einer attraktiven Bewertung mit ordentlichem Aufwärtspotenzial. Die Experten gehen fest von weiteren erfreulichen Entwicklungen im nächsten Jahr aus und geben als Kursziele beeindruckende 275 US-Dollar aus. Verglichen mit dem Kurs zum Wochenende ergibt sich daraus ein theoretisches Plus von etwas mehr als 50 Prozent. Ein wenig konnte damit für neue Kauflaune gesorgt werden. Der Freitag brachte der Nvidia-Aktie endlich wieder dicke grüne Vorzeichen und Aufschläge von 3,9 Prozent ein.

 

Bayer: Optimismus mit Vorbehalt

 

Bereits einige Tage zuvor beschäftigte sich Berenberg mit der Aktie von Bayer (DE000BAY0017) und sprach dabei vordergründig über die Hoffnung, dass 2026 die Glyphosat-Klagen endlich zu einem Ende finden könnten. Allerdings will man sich noch nicht festlegen, ob am Ende auch ein für Bayer positives Urteil gefällt wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei mit einem Münzwurf vergleichbar, was aber noch immer aussichtsreicher sei als die Aussichten zu Beginn von 2025.

Darüber hinaus erkennen die Börsenprofis Chancen aufgrund von erfreulichen Studiendaten beim Hoffnungsträger Asundexian und geringeren Risiken bei den Absatzzahlen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. Mit alledem im Hinterkopf wurde das Kursziel von zuvor 30,40 Euro auf nun 41 Euro angehoben. Obschon die Bayer-Aktie sich im laufenden Jahr bereits um 86 Prozent auf 35,92 Euro zu Handelsschluss am Freitag verbessern konnte, bleiben die Analysten also weiterhin sehr optimistisch und sehen noch kein Ende der Erholungsrallye kommen.

 

Das hört sich gut an

 

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Werbebanner EMH PM TradeAnalysten sind auch nur Menschen und daher nicht unfehlbar. Dennoch haben die Meinungen der Experten ein großes Gewicht. Sie lösen zwar selten allein einen nachhaltigen Aufwärtstrend aus, stärken aber klar das Selbstbewusstsein der Bullen. Stimmt davon ab auch die fundamentale Basis, so ist die Bühne für weitere Aufschläge freigegeben. Interessant sind Papiere mit besonders hohen Kurszielen daher allemal, da solche letztlich auch nicht ohne Grund zustande kommen.

 

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21.12.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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