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Slack-Aktie wird von Übernahmegerüchten befeuert

Startet um Slack jetzt eine Bieterschlacht?

 

Im jüngsten Zürcher Trend (Ausgabe 48) haben wir Ihnen in einem Beitrag das US-Technologieunternehmen Slack Technologies Inc. (ISIN: US83088V1026; WKN: A2PGZL) vorgestellt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass der Titel für risikoaffine Anleger bis 30,50 US-Dollar kaufenswert sei. Abonnenten, die unserer Empfehlung (Online-Veröffentlichung 24.11.2020) gefolgt sind, können sich bereits jetzt über einen ordentlichen Performancebeitrag für ihr Wertpapierdepot freuen. Denn bereits kurze Zeit später kamen Übernahmegerüchte zu dem Unternehmen auf, die den Aktienkurs schlagartig in die Höhe katapultierten.

So machten am 25.11.2020 um circa 17:30 Uhr (MEZ) Gerüchte die Runde, dass der Workforce-Management-Spezialist Salesforce.com die Firma schlucken will. Aus strategischer Sicht würde eine solche Übernahme durchaus sinnvoll sein, da Slack einen extrem erfolgreichen Kommunikationsdienst für Firmenkunden anbietet, der die Dienstleistungen von Salesforce.com nochmals erheblich aufwerten würde. Über das Unternehmen Salesforce.com, welches den effizienteren Einsatz von Mitarbeitern mit Software-Lösungen ermöglicht, hatten wir bereits in der Ausgabe 46 berichtet.

 

Kurssprung bei hohen Umsätzen

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeIm US-Handel war die Reaktion des Marktes eindeutig. So legte der Titel noch am Mittwoch um 37,6 % auf 40,70 US-Dollar zu. Hierbei wechselten an der Nasdaq mehr als 141 Mio. Slack-Aktien den Besitzer, was etwa dem Zehnfachen des gewöhnlichen täglichen Handelsvolumens entspricht. Insgesamt können sich Anleger wirklich berechtigte Hoffnungen auf eine Übernahme durch Salesforce.com machen. So wäre es für die Firma Salesforce.com wirtschaftlich leicht umsetzbar, die aktuell über eine Marktkapitalisierung von rund 225 Mrd. US-Dollar verfügt, die Gesellschaft Slack (Börsenwert rund 23 Mrd. US-Dollar) im Rahmen einer konkrete Aktienofferte zu übernehmen.

Nach dem jüngsten Kurssprung hat sich das Chance-Risiko-Verhältnis für die Slack-Aktie nun aber etwas verschlechtert. Zum einen ist eine Übernahme noch nicht wirklich unter Dach und Fach und kann jederzeit scheitern. Zum anderen ist nicht bekannt, welchen Preis Salesforce.com für das mögliche Kaufobjekt bieten würde.

 

 

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

28.11.2020 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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