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Hecla Mining knackt langfristigen Abwärtstrend

Hecla Mining trotzt dem Corona-Lockdown

 

Hecla Mining (US4227041062), einer der führenden weltweiten Silberproduzenten, legte gestern seine Geschäftszahlen für das turbulente 2. Quartal 2020 vor.

Dabei schaffte es das US-Unternehmen aus Coeur d’Alene im US-Bundesstaat Idaho, trotz des temporären Shutdowns seiner Minen sowohl den Umsatz als auch die Produktion zu steigern.

Dabei wurde im Berichtszeitraum die zweithöchste Silberproduktion seit 2016 erzielt. Hecla Mining fördert rund ein Drittel allen in den USA produzierten Silbers.

Die Kombination aus höherer Silberförderung und einem höheren Silberpreis ermöglichte es Hecla, den Umsatz im Berichtsquartal gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 25 % zu steigern und gleichzeitig einen freien Cashflow von 27 Mio. US-Dollar zu generieren.

Das Unternehmen produzierte 3,4 Mio. Unzen Silber und 59.982 Unzen Gold.

 

Der Vorstand erwartet weitere Steigerung der Silberproduktion

 

Der Konzern erwartet zudem eine weitere Steigerung der Silberproduktion, wenn die Luky Mine in Idaho ihre Produktion aufnimmt.

Wie CEO Phillips Baker gestern erläuterte, hätten die Minen Greens Creek, Casa Berardi und Nevada zusammen den Bruttoertrag  um 53,3 Mio. Dollar gegenüber dem 2. Quartal 2019 gesteigert.

Im Berichtsquartal wurde ein adjustierter Nettogewinn von 7,3 Mio. Dollar erzielt, was 1 Cent je Aktie entspricht, der Nettoverlust betrug insgesamt 14,2 Mio. Dollar oder 3 Cent je Aktie, gegenüber einem Nettoverlust von 46 Mio. Dollar bzw. 10 Cent je Aktie im 2. Quartal 2019.

CEO Baker sagte zudem, dass der Cashflow aus dem operativen Geschäft mit 37,5 Mio. Dollar um 48,8 Mio. Dollar höher lag als im gleichen Vorjahresquartal.

Der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis für Silber betrug 18,44 Dollar und lag damit 23 % höher als 1 Jahr zuvor.

Der durchschnittlich erzielte Goldpreis legte hingegen um 31 % auf 1.736 Dollar zu. Die Verkaufspreise für die Nebenprodukte Blei (- 7 %) und Zink (-24 %) gingen hingegen zurück.

Im 2. Quartal 2020 zahlte Hecla auch Kredite über 160 Mio. Dollar zurück, was einen Restbetrag von 50 Mio. Dollar ergibt. Dieser soll aber bis zum Jahresende ausgeglichen werden.  

Der Vorstand des Unternehmens erklärte gleichzeitig eine Cash-Dividende von 0,25 US-Cent je Aktie.  

 

HL

 

Fazit

 

Die  Aktie von Hecla Mining hat sich im Zuge des starken Anstiegs des Silberpreises seit den Ausverkaufskursen im März 2020 mehr als verdreifacht.

Dabei wurde in dieser Woche auch der seit April 2008 laufende langfristige Abwärtstrend überwunden. Zwar steht eine Bestätigung dieses langfristigen Kaufsignales noch aus. Und eine Konsolidierung des enormen Kursanstieges wäre charttechnisch sehr gesund.

Gleichwohl wäre bereits ein Monatsschlusskurs oberhalb des seit Januar 2011 laufenden, etwas steileren Abwärtstrend, der aktuell bei rund 5,10 Dollar verläuft, ein sehr gutes Indiz für weiter steigende Kurse. Wir halten die Aktie deshalb auch weiterhin in unserem erfolgreichen Themendepot Edelmetalle.

 

 

07.08.2020 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 









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