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Die von Stellantis in Aussicht gestellte Neuauflage des Opel Manta soll noch immer kommen, aber wohl nicht mehr in diesem Jahrzehnt

Stellantis hat momentan noch andere Prioritäten

NTG24 - Die von Stellantis in Aussicht gestellte Neuauflage des Opel Manta soll noch immer kommen, aber wohl nicht mehr in diesem Jahrzehnt

 

In Zeiten schwacher Absatzzahlen wählen die Autobauer gerne auch mal den Weg über die emotionale Schiene, was mit der Neuauflage legendärer Modelle besonders gut klappt. Bei Volkswagen stehen Polo und Golf vor einem Comeback. Stellantis hingegen setzt auf den Opel Manta, für den schon vor einer Weile eine Neuauflage angekündigt wurde.

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Ursprünglich hieß es, dass jene zur Mitte des aktuellen Jahrzehnts erscheinen könnte. 2026 wäre es also langsam an der Zeit. Doch Hoffnungen auf ein baldiges Comeback enttäuschte Opel-Chef Florian Huettl im Gespräch mit dem „Spiegel“ kürzlich. Dort heißt es, dass das Manta Projekt „existiert“ und es auch Designmodelle gebe. Doch vor 2030 werde nichts davon auf den Markt kommen.

Die Fans des Sportwagens, der vor allem in den 70er und 80er Jahren populär war und sogar den Kinoklassiker „Manta Manta“ inspirierte, werden sich also wohl noch etwas länger gedulden müssen. Der Fokus scheint momentan schlicht anderswo zu liegen. Die Konzernmutter Stellantis (NL00150001Q9) ringt mit niedrigen Margen und schwachen Verkaufszahlen. Besserung auf kurze Sicht erhofft man sich von neuen SUVs sowie einer Neuauflage des sehr populären Opel Corsa.

 

 

 

Rückenwind könnte der sehr auf Volumen ausgerichtete Stellantis-Konzern durch neue E-Auto-Förderungen in Deutschland bekommen. Jene sind besonders auf kleinere Elektroautos ausgerichtet sowie Käufer mit mittlerem Einkommen ausgerichtet. Das passt hervorragend ins Beuteschema von Stellantis und Opel, allerdings standen Zollsorgen am Montag spontanen Freudensprüngen etwas im Weg.

 

Stellantis gibt wieder nach

 

Die allgemein miese Stimmung am Montag ließ die Stellantis-Aktie um mehr als zwei Prozent abwerten und näher an die 8-Euro-Linie heranrücken. 8,14 Euro standen am Dienstagmorgen noch auf dem Ticker, womit sich sämtliche Kursgewinne aus dem Dezember schon wieder in Luft aufgelöst haben. Die Krise im Segment scheint noch immer kein Ende zu kennen und die Anleger halten sich dezent zurück. Neue Zolldrohungen der USA ersticken jeden Anflug von guter Laune.

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20.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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