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Elon Musk hat wieder einmal große Visionen und will mit der Terafab bisherige Halbleiterfabriken in den Schatten stellen

An Ambitionen mangelt es Tesla weiterhin nicht

NTG24 - Elon Musk hat wieder einmal große Visionen und will mit der Terafab bisherige Halbleiterfabriken in den Schatten stellen

 

Die Terafab von Tesla, die gemeinsam mit SpaceX und xAI aus dem Bode gestampft werden soll, geistert bereits seit einer Weile durch die Gerüchteküche. Am Wochenende kündigte Tesla das Ganze nun auch offiziell an und sparte dabei natürlich nicht mit der Verwendung von Superlativen.

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Geplant ist eine Halbleiterfabrik, die jährlich eine Rechenleistung von einem Terawatt produzieren soll. Die entsprechende Ankündigung teilte Tesla (US88160R1014) auf dem Kurznachrichtendienst „X“ mit. Sollten die Ziele erreicht werden, würde Tesla in der Anlage in etwa das Doppelte des derzeitigen Gesamtverbrauchs der USA herstellen. Natürlich hat der Konzern auch schon Anwendungsfälle für diese gigantische Rechenleistung gefunden.

Geplant wird damit, sämtliche Schritte der Halbleiterproduktion selbst abzudecken und zwei Chiptypen vom Band laufen zu lassen. KI5- und KI6-Chips sollen vor allem in Fahrzeugen und Robotern von Tesla zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt steht aber der D3-Chip, der für orbitale Rechenzentren von SpaceX entwickelt wird. 80 Prozent der Kapazitäten der Terafab sollen sich langfristig auf diesen Chip konzentrieren.

 

Tesla: Völlig losgelöst

 

Mit dieser Ankündigung unterstreicht Tesla-Chef Elon Musk sein Vorhaben, in Zukunft Rechenzentren für KI im All zu betreiben. Experten zweifeln daran zwar immer noch aufgrund technischer und finanzieller Hürden. Davon hat sich Musk aber noch nie weiter beeindrucken lassen. Die eigenen Unternehmen seien auf Chips angewiesen und Zulieferer wie Micron und Samsung konnten laut Musk ihre Kapazitäten nicht schnell genug erhöhen. Entweder baue man deshalb die Terafab oder man bekomme keine Chips. Da die Chips aber benötigt werden, soll die Terafab auf jeden Fall entstehen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Kosten für das Vorhaben werden auf rund 25 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das klingt in der Theorie alles sehr beeindruckend. Doch das haben die Visionen von Elon Musk so an sich. Da davon in der Vergangenheit längst nicht alles auch Realität wurden, ist aus Anlegersicht eine gesunde Portion Skepsis nicht verkehrt.

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23.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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