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Die IG-Metall will sich mit dem Ergebnis der Betriebsratswahl in Grünheide nicht zufrieden geben und geht nun gerichtlich dagegen vor

Die Gewerkschaft wirft Tesla eine unzulässige Wahlbeeinflussung vor

NTG24 - Die IG-Metall will sich mit dem Ergebnis der Betriebsratswahl in Grünheide nicht zufrieden geben und geht nun gerichtlich dagegen vor

 

Die Gewerkschaft IG Metall unterlag bei der kürzlichen Betriebsratswahl von Tesla in Grünheide, will dies aber offenbar nicht einfach auf sich sitzen lassen. Schon während des Wahlkampfs lag man mit dem Management über Kreuz. Nun wird der Streit vor Gericht gezogen, wo die Unwirksamkeit der Wahl festgestellt werden soll.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDie IG Metall wirft Tesla (US88160R1014) vor, unzulässig Einfluss auf die Wahl genommen zu haben. Tatsächlich meldete sich Werksführer André Thierig das eine oder andere Mal zu Wort. Kurz vor der Wahl veröffentlichte zudem Tesla-Chef Elon Musk eine Videobotschaft, in der er vor einem Aus für bisherige Expansionspläne warnte, sollte die IG Metall sich bei der Wahl durchsetzen.

Ob all das tatsächlich als Manipulation zu werten ist, damit werden sich nun die Gerichte beschäftigen müssen. Für die IG Metall ist die Angelegenheit indes recht klar. Es habe im Wahlkampf Drohungen und Einschüchterungsversuche sowie eine ungleiche Behandlung der einzelnen Listen und Kandidaten gegeben. Daher gebe es keinen anderen Rückschluss, als dies als unzulässige Wahlbeeinflussung zu betrachten.

 

 

 

Tesla selbst scheint darauf bisher noch nicht reagiert zu haben. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass sowohl die Werksführung in Grünheide als auch die Chefetage in den USA die Lage dezent anders einschätze dürfte. Durchgesetzt hatte sich bei der Betriebsratswahl „Gia United“ um Michaela Schmitz, die weitgehend den Kurs der Werksleitung unterstützt.

 

Ungemütliche Zeiten für Tesla

 

Das letzte Wort in Grünheide scheint noch nicht gesprochen zu sein und für Tesla könnte es dort noch ungemütlicher werden. Dabei hat das Unternehmen ohnehin schon mit einer geringen Nachfrage zu kämpfen. Die Konkurrenz hat den US-Konzern insbesondere in Europa hinter sich gelassen. Selbst chinesische Unternehmen wie BYD verkaufen in hiesigen Gefilden mittlerweile mehr Autos.

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26.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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