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Laut Medienberichten bastelt Tesla an einem günstigeren SUV, der schon im kommenden Jahr in die Produktion gehen könnte

Nach wieder etwas besseren Absatzzahlen im März scheint Tesla nachlegen zu wollen

NTG24 - Laut Medienberichten bastelt Tesla an einem günstigeren SUV, der schon im kommenden Jahr in die Produktion gehen könnte

 

Seit rund drei Jahren hat Tesla mit rückläufigen Absatzzahlen zu kämpfen. Erst im März konnte die Lage sich wieder aufhellen, allerdings bleibt man weit entfernt von einstigen Rekorden bei den Absätzen und in Europa reicht es nur für den dritten Platz im Segment. Als problematisch hat sich für Tesla unter anderem die kleine und dezent angestaubt wirkende Modellpalette erwiesen.

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In dieser Hinsicht scheint sich aber nun Besserung abzuzeichnen. Jüngst machten sich (mal wieder) Gerüchte darüber breit, dass Tesla (US88160R1014) an einem günstigeren SUV arbeiten könnte, das sich unterhalb des Model Y ansiedeln soll. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. In der Vergangenheit wurde von Insidern noch ein sogenanntes Model 2 erwartet, das aber letztlich nie umgesetzt wurde.

Bei dem mutmaßlichen neuen Gefährt soll es sich nun um eine vollständige Neuentwicklung handeln. Im Vordergrund scheinen dabei Maßnahmen zur Kostensenkung zu stehen. Durch die Reduzierung der Fahrzeuglänge auf 4,28 Meter und einen kleineren Akku soll das Gewicht im Vergleich zum Model Y wohl um etwa ein Viertel fallen. Die Produktion soll zudem in einem von Teslas effizientesten Werken in China beginnen. Wird das E-Auto gut angenommen, scheint später aber auch eine Produktion in Deutschland und den USA denkbar zu sein.

 

 

 

Tesla: Preisbrecher in Sicht?

 

Wie viel günstiger das neue Tesla-Gefährt sich positionieren könnte, darüber gibt es noch keine Details. Das Model Y ist hierzulande ab rund 37.000 Euro zu haben. Da erscheint es möglich, dass Tesla mit einer günstigeren Variante die Schwelle von 30.000 Euro unterschreiten könnte. Den Absatzzahlen wird es kaum schaden, wenngleich der Marke auch weiterhin die politischen Aktivitäten und Ansichten von CEO Elon Musk in Europa merklich schaden.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDie Produktion soll laut Reuters wohl frühestens im kommenden Jahr anlaufen. Es würde für Tesla eine weitere Strategieanpassung bedeuten. Im vergangenen Jahr wurden neue Modelle noch vernachlässigt, was mehr oder weniger System hatte. Konzernchef Musk setzte sehr bewusst auf Robotaxis und humanoide Roboter. Letztere werden aber wohl noch einige Jahre bis zur Serienreife brauchen und auch beim Cybercab scheint die Produktion nur schleppend anzulaufen.

Das mutmaßliche neue Modell soll wohl beide Welten vereinen und sich sowohl autonom als auch mit menschlichem Fahrer einsetzen lassen. Mangels weitergehender Informationen lässt sich nicht bewerten, welche Chancen damit verbunden sein mögen. Auch bleibt die Frage offen, wie ernsthaft Tesla das Ganze dieses Mal verfolgen mag. Schaden würde es dem Portfolio aber mit Sicherheit nicht, wenn es dort endlich wieder etwas frischen Wind geben würde. Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und sie hält sich bei neuen Modellen auch nicht zurück.

 

Tesla auf Erholungskurs?

 

Auch ohne günstigeres Modell konnte Tesla im ersten Quartal eine recht ansehnliche Erholung auf die Beine stellen. Angetrieben durch deutlich höhere Absätze im März konnten über 12.800 E-Autos in Deutschland abgesetzt werden, wie Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen. Europaweit machte sich ein ähnlicher Trend bemerkbar. Neue Förderungen spielen dabei zwar eine Rolle. Allerdings muss sich Tesla auch im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern weniger verstecken als noch Ende vergangenen Jahres.

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Werbebanner EMH PM TradeDamit verbunden ist mindestens die Hoffnung darauf, dass Tesla die Talsohle endlich hinter sich gelassen haben könnte. Gleichwohl ist ein einziger Monat mit wieder höheren Absätzen vermutlich etwas dünn, um schon das ganz große Comeback ausrufen zu wollen. Die Aktie legte dennoch am Donnerstag um immerhin 0,9 Prozent bis auf 345,62 US-Dollar zu und blieb damit auf hohem Niveau. Getragen wird der Titel allerdings auch weiterhin von großen Hoffnungen rund um Robotaxis und Roboter.

 

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10.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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