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DAX, S&P 500 etc.: Neue Korrekturwelle droht – Renditestetige, flexibel absichernde NTG24-WIKIFOLIOS hiergegen bestens gewappnet

Geopolitische und konjunkturelle Risiken bei weitem nicht hinreichend reflektiert

NTG24 - DAX, S&P 500 etc.: Neue Korrekturwelle droht – Renditestetige, flexibel absichernde NTG24-WIKIFOLIOS hiergegen bestens gewappnet

 

Mit der zunehmenden Verschärfung der Sanktionsfronten seitens der Mehrheit der G20-(wesentlichste Ausnahmen: China, Indien und Saudi-Arabien) sowie weiterer demokratisch geführter Staaten gegen Russland, den hieraus entstehenden Risiken längerfristig anhaltend hoher Niveaus vor allem der Energie- und Nahrungsmittelpreise, hieraus wiederum resultierenden Gefahren weiterer internationaler Konjunkturbelastungen zumindest bis weit in 2023 hinein und der zusätzlich generell fortbestehenden Beeinträchtigung fast aller Weltwirtschaften durch die derzeitigen Corona-, Lieferengpass- und künftigen Zinssteigerungseffekte machen fast alle international führenden Aktienindizes, wie z.B. der DAX 40, EURO STOXX 50, SMI, S&P 500 oder NIKKEI 225 momentan wieder alle Anstalten, nach ihrer seit dem Tief am 08.03. (warum auch immer ?) eingetretenen erratischen „Hoffnungs-Rallye“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren, d.h. eine möglicherweise sogar stark ausfallende erneute Korrektur-Gegenbewegung einzuleiten – und dies auch vollauf zu Recht.

Denn waren schon bereits vor dem seit 24.02. initiierten Kriegs Russlands gegen die Ukraine nahezu alle Konjunkturprognosen weltwirtschaftlicher Forschungsinstitute (globale reale BIP-Wachstumsprognosen per Januar bis Ende Februar 2022: z.B. OECD 4,5 %; IWF 4,4 %; World Bank, Fitch und IHS Markit jeweils 4,1 %, UN 4,0 %) angesichts der kaum gebremst fortbestehenden und fraglos weiter eher nachfragedämpfend wirkenden Corona-Pandemie, der hiermit zugleich angebotsseitig verbundenen erheblichen Lieferkettenstörungen und Preisauftriebe vor allem im Energie-, Rohstoff- und Halbleiterbereich sowie die außerdem zunehmend absehbaren Zinsanhebungsreaktionen der Notenbanken auf die ausufernden Inflationsrisiken aus unserer Sicht doch als extrem ambitioniert einzustufen (z. Vgl. 2021 allein aufgrund stark verzerrenden Vorjahres-Basiseffekts globales BIP-Wachstum + 5,4 %), so zeichnen auch die mehrheitlich seit Anfang März gesehenen vermeintlichen BIP-Dämpfungseffekte des Ukraine-Kriegs auf die Weltwirtschaft von lediglich ca. – 1,0 % (dabei z.B. in den USA nur um ca. – 0,5 %, in Europa um ca. – 1,5 %) unseres Erachtens auch jetzt noch weiterhin ein wesentlich zu günstiges Bild der kommenden Weltwirtschaftsrisiken, die nun auch noch aus dem hinzugetretenen Ukraine-Krieg erwachsen.

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Werbebanner EMH PM TradeWir begründen dies vor allem mit der durch den Ukraine-Krieg nun noch wesentlich verschärften und damit auch zeitlich sicher noch nachhaltiger belastend wirkenden Lieferkettenstörungen, entsprechend hartnäckiger hoch bleibenden Inflationsraten, den daraufhin z.B. auch durch die gestrigen monatlichen sog. FED-Minutes künftig avisierten kommenden Zinsanhebungsschritten um jeweils 0,5 %-Punkte (dem sich künftig sicher auch zumindest partiell die EZB anschließen wird und muss) und dem hierdurch sowie das allgemeine Corona- und Ukraine-Kriegsumfeld sicher künftig noch zusätzlich (gerade in Europa) weiter psychologisch gedämpften Konsumentenvertrauen bzw. Konsumausgabeverhalten, was in den Folgewirkungen auf die globale BIP-Entwicklung (schließlich liefert der Privatkonsum zum BIP-Wachstum global auch weiterhin einen Beitrag von rd. 65 %) in jedem Fall ebenfalls hochgradig zu berücksichtigen ist.

 

2022er BIP-Wachstum durch Ukraine-Krieg, Corona und Inflation in USA min. 1 %, in Europa min. 2 % niedriger

 

Selbst dass nun z.B. am 21.03. die Ratingagentur FITCH unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs ihre globale BIP-Wachstumsprognose von 4,2 % auf 3,5 %, für die USA von 3,7 % nur um 0,2 %-Punkte auf ebenfalls 3,5 % und für die Eurozone von bereits zuvor äußerst fraglichen 4,5 % auf „nur“ noch 3,0 % abgestuft hat, verharmlost unseres Erachtens die geschilderten vom Ukraine-Krieg längerfristig zunehmend ausgehenden sog. „Zweit“- und „Drittrunden“-Belastungseffekte auf die gesamte Weltwirtschaft unseres Erachtens jedoch noch ebenso stark, so dass wir ausgehend von unserer schon vor dem Ukraine-Krieg speziell für die Eurozone vertretenen Ansicht, ein 2022er BIP-Wachstum noch mit einer „Drei vor dem Komma“ wäre bereits als erfreulich einzustufen, nun sehr vor allem die konsequente „Abschlachtung“ der 2022er BIP-Wachstumsprognosen für Europa / die Eurozone oder auch Deutschland durch andere Experten als realistisch einstufen und daher begrüßen (z.B. Credit Suisse: vorherige bereits realistischerweise skeptische Europa-BIP-Wachstumsprognose von ca. 2,0 – 2,5 % nun auf nur noch 1,0 % mehr als halbiert, allerdings inklusive Russland / in 2021 Beitrag von ca. 10 % zum Europa-BIP; grundsätzlich nicht als „defensiv verschriener“ wirtschaftlicher Sachverständigenrat der deutschen Bundesregierung: schlagartige Herabstufung der BIP-Wachstumsprognose für Deutschland 2022 von zuvor u.E. sicher übertriebenen 4,6 % auf nun nur noch 1,8 %).

Auch wenn das Ausmaß obiger BIP-Wachstumsprognose-Herabstufungen für Europa bzw. Deutschland in 2022 in absoluten Zahlen noch übertrieben sein könnte, so liefern diese unseres Erachtens jedoch zumindest eine analytisch sicher auch zutreffende Indikation dafür, welch immenses und auch zeitlich schnelles weiteres Downgrading-Potenzial dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs für die weiteren Konjunkturperspektiven speziell Europas beizumessen ist, was aber vor allem noch die sicher fast durchweg kritisch ausfallenden mikroökonomischen Unternehmens-Umsatz- und Gewinnausblicke auf die kommenden Quartale bzw. das Gesamtjahr 2022 (selbst auch in den USA) erhärten dürften und aber in fast allen führenden Aktienindizes nach ihrer 1 Monats-Rallye nach unserer Einschätzung derzeit bei weitem nicht mit der angemessen notwendigen Zurückhaltung reflektiert ist.

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Banner TradingView

 

Eine nun erneut erfolgende Korrektureinleitung aller wesentlichen Aktienindizes würde uns gerade im Vorfeld der nun anstehenden Berichtssaison zum 1. Quartal daher in keiner Weise verwundern und hielten wir selbst auch bis MINDESTENS wieder auf ihre Tiefpunkte vom 08.03., wenn nicht gar darüber hinaus auf die in diesem geopolitischen und konjunkturelleren Kontext wieder klar unattraktiver gewordenen Aktienindex-Bewertungen auch für vollauf angemessen (z.B. Aktien-KGV 03/2023e des MSCI World-Indexes von ca. 18,0, darunter MSCI USA mit 20,5 und selbst MSCI Germany mit 12,0 unseres Erachtens im aktuellen Umfeld weiter überhöht und nicht mit dem nötigen Puffer gegen weitere Gewinnrisiken ausgestattet).

 

Chart: MSCI World (Euro)-Index

 

Lyxor MSCI World UCITS ETF auf TradingView

 

Wir nehmen das außerdem nun erfolgte unmittelbare Anstoßen des MSCI World (Euro)-Indexes an einem neuen entscheidenden charttechnischen Kreuzwiderstand, das sich auch in den letzten Tagen wieder in einer zunehmenden technischen Abschwächung aller relevantesten Teilindizes geäußert hat, zum Anlass, für den DAX ab Unterschreitung von frühestens 14.000 / spätestens 13.800 Punkten, im Euro STOXX 50-Index von ca. 3.800 und im S&P 500-Index von ca. 4.400 Punkten in all unseren Depots (bis auf das Themendepot Edelmetalle) nun sofort wieder die Eingehung von Absicherungen in den bekannten, jeweils 2fach gehebelten Short-ETFs Xtrackers ShortDAX x2 Daily S.UE 1C (LU0411075020), Lyxor Euro Stoxx 50 Daily (-2x) Inverse (FR0010424143) oder Xtrackers S&P 500 2x Inverse Daily Swap (LU0411078636) zu avisieren.

 

Chart: DAX 40-Index

 

DAX auf TradingView

 

All diese ebenso flexibel Renditechancen nutzenden wie aber auch ggfs. sehr aktiv risikobegrenzenden Anlagestrategien finden Sie im Falle unserer momentan jeweils zu rd. 65 % in Aktien investierten Strategiedepots AKTIEN KONSERVATIV (Rendite seit 26.02.2019: 35,6 %) sowie AKTIEN SPEKULATIV (Rendite seit 26.02.2019: 79,5 %) mittlerweile darüber hinaus auch 1:1 gespiegelt in den entsprechend aufgelegten WIKIFOLIOS NTG24 AKTIEN KONSERVATIV und NTG24 AKTIEN SPEKULATIV.

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Werbebanner ISIN-WatchlistAuf erstgenanntes Wikifolio NTG24 AKTIEN KONSERVATIV wurde außerdem von uns auch bereits die künftige Emission eines marktgehandelten ZERTIFIKATS über den designierten Emittenten LANG & SCHWARZ beantragt, für das zweite Wikifolio NTG24 AKTIEN SPEKULATIV wäre dies jedoch erst nach Erhalt von mindestens 10 sog. Vormerkungen (rein virtuell, völlig unverbindlich und mit keinerlei realen Investitionsverpflichtungen verbunden) möglich.

Über Ihr Interesse, durch entsprechende virtuelle Vormerkungen künftig ebenfalls die Auflegung möglicher real marktgehandelter Zertifikate auf diese Wikifolios zu unterstützen würden wir uns daher sehr freuen und bedanken uns hierfür an dieser Stelle vielmals.

 

07.04.2022 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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