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Trotz eines weiteren Rückkaufprogramms findet die Aktie von Xiaomi keinen Halt und die wichtigsten Standbeine drohen in die Krise zu rutschen

Der Gegenwind wird für Xiaomi immer heftiger

NTG24 - Trotz eines weiteren Rückkaufprogramms findet die Aktie von Xiaomi keinen Halt und die wichtigsten Standbeine drohen in die Krise zu rutschen

 

Die Xiaomi-Aktie findet noch immer keinen Halt an der Börse. Im noch jungen Jahr 2026 fiel der Titel bisher um weitere 17 Prozent zurück und stellte dabei munter neue Tiefstände auf. Im 6-Monats-Vergleich sind Abschläge von etwa 40 Prozent zu beklagen. Dem scheint auch das Unternehmen selbst nur wenig entgegenzusetzen zu haben.

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Untätig ist Xiaomi (KYG9830T1067) nicht. Vor rund zwei Wochen sollte ein Rückkaufprogramm bereits eine kursstützende Wirkung entfalten. Umgerechnet 16,5 Millionen Euro nahm das Unternehmen dafür in die Hand. Das Ganze verpuffte aber recht schnell wieder. Ende vergangener Woche wurde nun der nächste Versuch gestartet, wie „Der Aktionär“ berichtet.

Nachdem der letzte Versuch nicht fruchten wollte, greift Xiaomi nun sogar deutlich tiefer in die Tasche. 2,5 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 270 Mio. Euro) sollen dabei helfen, den unkontrollierten Kurssturz endlich etwas aufzuhalten. Zumindest am Freitag klappte das zeitweise auch. Doch zu Beginn der neuen Woche stürzte der Kurs an den hiesigen Handelsplätzen schon wieder um rund vier Prozent auf 3,81 Euro hinab.

 

Brechen Xiaomi die wichtigsten Standbeine weg?

 

Vielleicht war damit zu rechnen, denn seine fundamentalen Probleme kann Xiaomi mit Aktienrückkäufen nicht aus der Welt schaffen. Mit großer Sorge blicken die Aktionäre aktuell auf die Speicherkrise, welche die Margen im wichtigen Smartphone-Segment akut bedroht. Steigende Preise könnten dies zwar kompensieren, was dann aber die Auslieferungszahlen bedrohen könnte. Gerade im hart umkämpften Smartphone-Bereich, in dem Xiaomi auch noch zu weiten Teilen mit günstigen Preisen punktet, ist die Ausgangslage mehr als unbequem.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas lange Zeit vielbeachtete Geschäft mit E-Autos hat derweil auch an Schwung verloren, wofür diverse Berichte über Unfälle sorgten. Unter Analysten wird das Auslieferungsziel von 550.000 Autos für das laufende Jahr zudem als etwas enttäuschend angesehen. Trost könnte da höchstens noch spenden, dass Xiaomi seine ursprünglichen Auslieferungsziele im vergangenen Jahr weit übertreffen konnte. Änderungen bei Subventionen dürften es jedoch schwieriger machen, dieses Kunststück 2026 zu wiederholen.

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27.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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