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AMD lanciert mit dem 9950X3D2 den bisher leistungsstärksten, aber auch mit Abstand teuersten Consumer-Chip bisher

Die Anleger von AMD schielen weiter munter auf den KI-Bereich

NTG24 - AMD lanciert mit dem 9950X3D2 den bisher leistungsstärksten, aber auch mit Abstand teuersten Consumer-Chip bisher

 

Bereits vor einer Weile enthüllte AMD sein jüngstes Consumer-Flaggschiff in Form des Ryzen 9 9950X3D2. Offen war bisher noch, welchen Preis das Unternehmen dafür aufrufen würde. Zum Launch wurde nun auch diese Frage beantwortet und das Echo im Netz ist eher unterwältigend.

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Zwar bescheinigt unter anderem das Fachmagazin „PC Games Hardware“ dem Chip von AMD (US0079031078) im Test eine beispiellose Leistungsfähigkeit. Das hat aber seinen Preis. Die UVP liegt bei 909 Euro und damit noch einmal deutlich höher als die 769 Euro, welche seinerzeit für den Vorgänger aufgerufen wurden. Der ist in den meisten Anwendungsszenarien auch noch ähnlich schnell.

Dementsprechend fällt das Fazit in der Fachpresse aus. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird zuweilen als katastrophal beschrieben, und das in Zeiten, in denen Preise für Arbeitsspeicher und Grafikkarten die Schmerzgrenze bereits weit hinter sich gelassen haben. Wen genau AMD mit dem neuen Prozessor anzusprechen versucht, darüber lässt sich wohl nur mutmaßen.

 

 

 

An der Börse spielt das ohnehin keine nennenswerte Rolle. Dort konzentriert sich alles auf die KI-Chips von AMD, und in diesem Segment profitierte die Aktie kürzlich von einer neuen Milliarden-Partnerschaft mit Meta. Die Facebook-Mutter will laut der Nachrichtenagentur Reuters im Laufe der nächsten fünf Jahre bis zu 60 Milliarden US-Dollar für Hardware von AMD ausgeben. Der Aktienkurs reagierte darauf mit neuen Bestmarken.

 

AMD im KI-Höhenflug

 

Am Dienstag setzte sich der Höhenflug auch in einem eher schwachen Umfeld weiter fort. Die AMD-Aktie stieg um 3,5 Prozent auf 284,49 US-Dollar und legte nachbörslich noch weiter zu. Die Marke bei 290 Dollar könnte im Laufe des Mittwochs überwunden werden. Das zeigt sehr deutlich, wie wenig das klassische Consumer-Geschäft noch Beachtung findet. Daher ist auch damit zu rechnen, dass AMD jenes in Zukunft weiterhin stiefmütterlich behandeln dürfte. Den Anlegern dürfte es, zumindest für den Moment, nur recht sein.

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22.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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