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Buffet sorgt für neue Rekorde bei Alphabet, Analysten befeuern Siemens Energy und Nagarro und die Deutsche Bank enttäuscht trotz hoher Ziele

Trotz anhaltender Sorgen kennen die Börsen weiterhin Gewinner

NTG24 - Buffet sorgt für neue Rekorde bei Alphabet, Analysten befeuern Siemens Energy und Nagarro und die Deutsche Bank enttäuscht trotz hoher Ziele

 

Die neue Woche startete an den Märkten ähnlich, wie die vorherige endete. Sorgen um die weitere Zinsentwicklung in den USA sowie einen möglichen Einbruch im KI-Sektor wollten noch nicht recht verschwinden. Das sorgte für viele rote Vorzeichen und die Aktivitäten einiger namhafter Investoren verstärkten das Ganze zum Teil.

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Für sehr gute Stimmung sorgte allerdings der Star-Investor Warren Buffet, dessen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ein letztes Mal vor dem Ruhestand des 95-jährigen ein Update zum derzeitigen Portfolio veröffentlichte. Überraschend fand sich darin eine große Beteiligung an der Google-Mutter Alphabet (US02079K3059) und damit auch mehr oder minder die erste nennenswerte Position bei einem der großen KI-Akteure.

 

 

 

Das muss nichts bedeuten, doch die Börsen nehmen die Aktivitäten des „Orakels von Omaha“ hochinteressiert zur Kenntnis und nicht wenige Anleger folgten dem Beispiel von Buffet auf dem Fuße. Das trieb die Alphabet-Aktie zeitweise auf ein neues Rekordhoch bei 294,50 US-Dollar. Zu Handelsschluss blieben davon 285,60 Dollar übrig, was noch immer einen Tagesgewinn von 3,1 Prozent bedeutete.

 

Siemens Energy: Liebling der Analysten

 

Weniger prominent ist die Unterstützung, welche Siemens Energy (DE000ENER6Y0) erhält. Dafür erteilten aber gleich zwei Analysehäuser ein Upgrade für die Aktie. Die Deutsche Bank erhöhte ihr Kursziel von 120 auf 130 Euro und vergab folgerichtig unverändert eine Kaufempfehlung. Nach den hervorragenden Q3-Zahlen kann sich auch die spanische Santander der Attraktivität des Titels nicht mehr entziehen. Dort wurde eine neutrale Haltung durch eine Kaufempfehlung ersetzt.

Die Zuversicht der Analysten verfehlte ihre Wirkung an den Märkten nicht. Mit der Siemens Energy-Aktie ging es am Montag um 2,5 Prozent bis auf 113 Euro in die Höhe und auch hier konnte zeitweise bei 114,80 Euro ein frisches Rekordhoch bewundert werden. Große Erwartungen schüren vor allem Aussichten auf weitere Impulse durch den Energiebedarf neuer KI-Rechenzentren sowie die zunehmende Bedeutung von Gaskraftwerken in Europa und weltweit.

 

Nagarro: Unverhofft kommt oft

 

Unter den Nebenwerten sorgte der IT-Dienstleister Nagarro (DE000A3H2200) mit einem Kurssprung von 9,5 Prozent für Aufsehen, was den Aktienkurs auf 62,65 Euro anhob. Auf fundamentaler Seite gab es dafür keine Gründe. Auch hier sorgten die Analysten für Aufsehen. Oddo BHF erkennt großes Potenzial und stufte den Ausblick von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch. Außerdem wurde das Kursziel von bereits ansehnlichen 80 auf nun 83 Euro angehoben.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeBegründet wurde dieser Schritt damit, dass das dritte Quartal noch einmal besser ausgefallen sei als das bereits beeindruckende zweite Quartal. In sämtlichen Regionen lasse sich Wachstum erkennen und die Signale aus dem Management für die kommenden Quartale stimmten zuversichtlich. Warburg Research schätzt die Lage ähnlich ein und traut sich sogar noch mehr aus der Deckung. Dort wurde das Kursziel von 90 auf 95 Euro angehoben. Damit wird ein Plus von rund 50 Prozent vorhergesagt.

 

Wird die Deutsche Bank etwa übermütig?

 

Die Deutsche Bank (DE0005140008) punktete zu Wochenbeginn eigentlich mit guten Neuigkeiten. Die Aussichten für die kommenden Jahre wurden merklich angehoben. Die Kosten sollen weniger stark steigen als die Gewinne und das materielle Eigenkapital soll von bis 2028 auf über 13 Prozent anwachsen. Zuvor war lediglich von mehr als zehn Prozent die Rede. Zusätzlich stellte das Geldhaus in Aussicht, die Ausschüttungsquote von 50 auf 60 Prozent anzuheben. Es warten also einige hübsche Geschenke auf die Aktionäre.

Letztere zeigten sich allerdings skeptisch, ob die Deutsche Bank ihre Versprechen auch einlösen kann. Der Blick auf den Aktienkurs lässt vermuten, dass manch einer Übermut befürchtet, was so manche Enttäuschung in der Zukunft provozieren könnte. Daher kam es auch zu einer negativen Reaktion und die Aktie der Deutschen Bank landete mit Verlusten von 4,5 Prozent letztlich auf der Seite der Verlierer.

 

Die Börsianer bleiben nervös

 

Gänzlich abhanden gekommen ist die Zuversicht an der Börse noch nicht. Doch die Nervosität steht den Anlegerinnen und Anlegern kurz vor wichtigen Terminen ins Gesicht geschrieben. Auch am Dienstag dürfte es bei vielen Einzeltiteln volatil zugehen, denn gewartet wird sowohl auf Konjunkturdaten aus den USA nach dem Shutdown als auch auf frische Zahlen von Nvidia. Beides könnte sich als richtungsentscheidend für die globalen Märkte erweisen.

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18.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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