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Mit einer höheren Beteiligung an Grand City Properties verspricht sich Aroundtown mittelfristig steigende Gewinne und die Anleger schöpfen Hoffnung

Aroundtown schließt ein freiwilliges Umtauschangebot erfolgreich ab

NTG24 - Mit einer höheren Beteiligung an Grand City Properties verspricht sich Aroundtown mittelfristig steigende Gewinne und die Anleger schöpfen Hoffnung

 

Bereits Anfang März startete Aroundtown ein freiwilliges Umtauschangebot, mit dem der Anteil an GrandCity Properties (GCP) deutlich erhöht werden sollte. Nun meldete das Unternehmen diesbezüglich Erfolg und lässt wissen, dass dies sich in Zukunft positiv auf das eigene Ergebnis auswirken dürfte.

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Wie Aroundtown am Dienstag mitteilte, wurden 133,4 Millionen eigene Aktien gegen 33,3 Millionen Anteilsscheine von GCP getauscht. Letzteres entspricht Unternehmensangaben zufolge etwa 19 Prozent der gesamten Anteile von GCP. Den eigenen Anteil hat Aroundtown (LU1673108939) mit diesem Schritt von zuvor 62,5 auf nun 81,5 Prozent erhöht. Da dafür ausschließlich eigene Aktien genutzt wurden, geschah dies ohne Auswirkungen auf die Liquidität.

Lohnen soll sich das Ganze mit Blick auf die Kennziffer „Funds from Operations I“, womit Mieteinnahmen aus dem laufenden Geschäft gemeint sind. An dieser Stelle rechnet Aroundtown eine Verbesserung um 35 Millionen Euro jährlich. GCP ist vor allem bei als sehr stabil geltenden Wohnimmobilien aktiv, während Aroundtown selbst sich auf gewerbliche Objekte spezialisiert. Die Erhöhung des Anteils an GCP kann deshalb auch als strategischer Schachzug verstanden werden.

 

Aroundtown plant langfristig

 

Im laufenden Jahr wird sich das Ganze aber offenbar noch nicht bemerkbar machen. Aroundtown rüttelt nicht an der bisherigen Prognose, welche einen Gewinn je Aktie zwischen 0,24 und 0,27 Euro vorsieht. Mittelfristig soll sich aber ein positiver Ergebniseffekt bemerkbar machen. Damit scheinen auch die Anteilseigner zu rechnen. Der Aktienkurs von Aroundtown stieg am gestrigen Dienstag um etwas mehr als vier Prozent auf 2,60 Euro.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLetzteres hat allerdings auch damit zu tun, dass es neue Aussichten auf einen Frieden am Persischen Golf gibt. Darauf reagierten Ölpreise mit Rücksetzern, was für die Immobilienbranche nicht unwichtig ist. Denn in einem Szenario anhaltend hoher Ölpreise fürchten Ökonomen eine Inflationsspirale, welche dann auch (Bau-)Zinsen wieder in die Höhe befördern könnte.

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16.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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