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Die Anleger ziehen sich von BYD weiter zurück und der Aktienkurs begibt sich in gefährlich niedrige Regionen

Die Erholung der BYD-Aktie verpufft schon wieder

NTG24 - Die Anleger ziehen sich von BYD weiter zurück und der Aktienkurs begibt sich in gefährlich niedrige Regionen

 

März und April verschafften der Aktie von BYD zunächst noch etwas Erholung. Gehofft wurde an den Märkten auf positive Effekte durch den Krieg im Nahen Osten. Steigende Treibstoffkosten könnten das Interesse an E-Autos und Hybridfahrzeugen ankurbeln, so zumindest die damalige Erwartung. Zu sehen ist davon bisher wenig, während der harte Konkurrenzkampf in China kein Bisschen an Intensität verloren hat.

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Auf die Vorfreude scheint nun Ernüchterung zu folgen und die Aktie von BYD (CNE100000296) geht wieder auf Talfahrt. Kürzlich verabschiedete sich nun auch noch ein großer Investor von gleich 370.000 Anteilsscheinen und nahm damit wohl 33,5 Millionen Hongkong-Dollar ein. Um wen es sich dabei handeln könnte, ist nicht bekannt. Der Verkaufsdruck nimmt durch solche Transaktionen jedoch weiter zu.

 

 

 

Das Ergebnis ließ sich am Mittwoch sehen, als die BYD-Aktie erstmals seit Wochen wieder unter die Marke von 10 Euro fiel. Eine Erholung scheint sich auch heute nicht einstellen zu wollen. In den Handel startete das Papier mit weiteren leichten Verlusten und schlug so bei 9,95 Euro auf. Im Wochenvergleich ging es um 6,3 Prozent abwärts und das 52-Wochen-Tief bei 9,44 Euro rückt wieder in gefährliche Nähe.

Charttechnisch ist die BYD-Aktie damit schwer angeschlagen und fundamental sieht es auch nicht wirklich rosig aus. Die letzten Quartalszahlen wurden von den Börsianern als Enttäuschung wahrgenommen. Fortschritte macht BYD zwar im internationalen Geschäft, und das zuweilen in einem beeindruckenden Tempo. Es reicht jedoch weiterhin nicht aus, um Rückgänge auf dem Heimatmarkt egalisieren zu können.

 

BYD unter Druck

 

Die Konkurrenz kämpft mit harten Bandagen und bei den Margen ist momentan keine Erholung zu erkennen. Gleichzeitig nimmt BYD viel Geld für Investitionen in die Hand, was die Bilanzen heftig belastet. Abseits vager Hoffnungen auf eine Erleichterung irgendwann in der Zukunft hat der Konzern den Anlegern momentan leider nur wenig zu bieten. Weitere Rückgänge und auch frische Tiefstände lassen sich kaum ausschließen.

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21.05.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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